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Behinderungsgrad anerkennen lassen

 
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Melanie



Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 26.09.2006, 16:47    Titel: Behinderungsgrad anerkennen lassen Antworten mit Zitat

Hallo,
Mary schrieb, dass ihre Mutter einen Behinderungsgrad von 50% anerkannt bekam. Kannst du berichten, wie man so etwas beantragt? Wo muss man hin um eine Behinderung anerkennen zu lassen und wie läuft das ab?

Gruß Melanie
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hagrid



Anmeldungsdatum: 27.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Baunatal, Hessen

BeitragVerfasst am: 03.10.2006, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie,
ich komme aus Baunatal also gleich nebenan und habe die Behinderung beim Versorgungsamt beantragt. Man hat mir Aufgrund von meinem HHD 30% bewilligt. Das ist normal laut Auskunft meiner Phychologin aus der letzten Reha. Fall Du an einer auführlichen Information interessiert bist, würde es mich freuen von Dir zu hören.
Gruß
Manfred
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stratusi



Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 17
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 20.10.2006, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mich jetzt auch darum gekümmert. Werde aber vorerst davon Abstand nehmen. Da es beruflich negative Konsequenzen haben könnte.
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Melanie



Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 20.10.2006, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Genau aus dem Grund habe ich auch Abstand davon genommen.
Will nicht noch mehr Nachteile haben.
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hagrid



Anmeldungsdatum: 27.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Baunatal, Hessen

BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll das denn für nachteile bringen?
Ich habe es auch gemacht, 30% Behinderung anerkannt bekommen und keine Nachteile davon gehabt. Sollte später mal noch was anderes dazu kommen und ist man bei mehr als 50% bekommt man die Schwer-behinderteneinstufung.
Soviel ich weiß, bringt das einige Vorteile mit sich, was vor allem den Geldbeutel angeht. Außerdem sind wir doch durch unsere kranke Haut in gewisser Beziehung auch behindert. Man wird auf der Straße schräg angeschaut, im Schwimmbad wird man mit der offenen Haut aus diesem rausgeschmissen, die Leute meiden einen weil sie angst haben sich anzustecken und....
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stratusi



Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 17
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

hagrid hat Folgendes geschrieben:
ußerdem sind wir doch durch unsere kranke Haut in gewisser Beziehung auch behindert. Man wird auf der Straße schräg angeschaut, im Schwimmbad wird man mit der offenen Haut aus diesem rausgeschmissen, die Leute meiden einen weil sie angst haben sich anzustecken und....

Also sollch negative Erfahrungen mußte ich noch nicht machen.

Warum negativ fürs Berufsleben: Wenn man so wie ich in der Privatwirtschaft ist, muß ich davon ausgehen das ich nicht ewig, bei dieser Firma arbeiten werde können. Wenn ich wechsle. Muß ich auch meine Behinderung bekannt geben. Womit die Bewerbung in 99% der Fälle negativ sein wird. Da ich aufgrund der Vorteile(zusätzliche Urlaubstage,Kündigungsschutz,Reha usw.), die ich dann genieße, für die meisten Firmen einen zu großen Risikofaktor darstelle. Und das brauche ich nicht, solange ich zu fast zu 100% Leistungsfähig bin.Und noch min. 30Jahre arbeiten werden muß und will.
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hagrid



Anmeldungsdatum: 27.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Baunatal, Hessen

BeitragVerfasst am: 28.11.2006, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nun mal langsam,
die 30% sind sind gar nix, die bekommt fast jeder der irgenwie chronisch krank ist.
Wenn ich dann Angst haben muß meine Arbeit zu verlieren , kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Was ist denn wenn HHD mal wieder richtig zugeschlagen hat, man vorschmerzen sich kaum bewegen kann und dann mehrmals im Jahr krank machen muß, weil nix geht, oder die Reha in Anspruch nimmt, damit einem mal für ein paar Wochen im Jahr geholfen wird. Man ist dann krank geschrieben und fehlt und der Arbeitgeber ist davon ja nun auch nicht angetan.
Außerdem bekommt man erst mit 50% mehr Urlaub etc.
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stratusi



Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 17
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 28.11.2006, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe nichts von Arbeit verlieren, sondern finden. Da mein Chef keine 30 mehr ist, wird die Firma nicht bis zu meiner Pension existieren. Und danach werde ich mich woanders bewerben müßen. Und dann schaut es schlecht. Zudem dürfte soziale und rechtliche Situation bei uns in Österreich, nicht 1:1 mit Deutschland vergleichbar sein.
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Melanie



Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 29.11.2006, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin derzeit arbeitslos. Die Frage, die sich da stellt ist, ob man seitens
des Arbeitsamtes Schwierigkeiten bekommen könnte. Da man ja noch weiter bei der Arbeitssuche eingeschränkt ist. Und wer stellt jemanden mit nem Binderungsgrad ein? Ich spreche hier nicht von großen Firmen, sondern kleinen Betrieben.
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bikerbear63



Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 4
Wohnort: Münstermaifeld, Rheinland-Pfalz

BeitragVerfasst am: 06.05.2009, 12:37    Titel: Behinderungsgrad anerkennen lassen Antworten mit Zitat

Ich hatte im März 2008 beim zuständigern Versorgungsamt Koblenz einen entsprechenden Antrag auf Anerkennung eines Behinderungsagrades gestellt. Auch trotz Vorliegens des Hailey-Hailey hat das Versorgungsamt Koblenz mir "nur" einen Behinderungsgrad in Höhe von 20 % bescheinigt.
Über den Rechtsschutz des DGB habe ich dann fristgerecht Widerspruch gegen diesen Bescheid eingelegt Doch Versorgungsamt rückt keinen Millimeter vom Bescheid aus dem September 2008 ab und hat meinen Widerspruch zurückgewiesen.
Die behaupten da sogar: Die Hautveränderungen sind mit Laser therapierbar. Ein höherer Einzel-GDB als 20 wird nicht erreicht.

Toll nur, dass meine gesetzkliche Krankenversicherung (IKK-SWD) nur nach eingehender Prüfung und nicht allein schon aufgrund dermatologischer Verordnung sowie mehrfacher Vorstellungen an der Uniklinik Köln (Genodermatosensprechtunde) eine Laserung übernehmen will. Es ist ein Teufelskreis.
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christian8203



Anmeldungsdatum: 29.10.2007
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Das Hailey Hailey mit dem Laser therapierbar sei mag bei leichteren Fällen im Achselbereich ja stimmen. In schweren Fällen mit grossflächigen Befall im Genitalbereich ist diese Behauptung eine Schönreden der ärztlichen Hilflosigkeit.

In der Schweiz scheinen wir da weiter zu sein. Bei mir ist eine 100 % ige Arbeitsunfähigkeit wegen meines Leidens annerkannt. Laserbehandlungen bekomme ich als Grundversicherter heute soviel ich will bzw. vertragen kann. Da diese ambulant gemacht werden sind die Kosten dafür auch nicht sonderlich hoch. Bei mir jeweils ca. 500 Fr. für eine 60 min Laser OP (ausgeführt vom Herr Professor an der Uniklinik Zürich).

Ich kann mir vorstellen, dass die Versicherungen wenigen Freude haben wenn man stationäre Aufenthalte wünscht. Aus bald 20 Laser OP wage ich aber zu behaupten, dass stationäre Aufenthalte wenig bringen. Das Infektionsrisiko bei Laserungen ist relativ klein wenn man nach der OP eine vernüftige Wundpflege betreibt und der Arzt einem genügend potente Schmerzmittel verschreibt (Opiate).
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