Verfasst am: 22.02.2010, 19:43 Titel: Bin neu im dabei und mit meinem Mann der an CH erkrankt ist
Hallo
Lese sehr viel die Beiträge die hier geschrieben werden. Bei meine Mann ist im Sebtember letzten Jahr die Krankheit festgestelt worden.Mein Mann hat die Krankheit akzeptier.Ich weiss was mir persönlich noch bevor steht.
Wer kann mir ungefähr mitteilen in welchem Stadium die Krankheit steht.
Mein Mannist 54Jahre,letztes Jahr wurde die Krankheit festgestellt,mit der cab42.Mir persönlich wurde die Bewustseinsveränderung meines Mannes schon vor 3 Jahren bewust.Wir haben sehr nette Ärzte,zu dehnen wir mit Problemen reden können.
dankeim Vorraus
Anmeldungsdatum: 13.01.2006 Beiträge: 428 Wohnort: Kreis Segeberg/Schleswig-Holstein
Verfasst am: 22.02.2010, 22:08 Titel:
Hallo Möhrlein,
Ein herzliches Willkommen.
Schön, dass Du bei uns bist &Dich nun auch vorstellst, nachdem Du ja schon einiger unserer Beiträge gelesen hast.
Leider kann Dir hier niemand sagen in welchem Stadium Dein Mann ist.
Meiner Erfahrung nach kann man diese Krankheit, wie ja soviele andere, nicht in Stufen einteilen.
Bei meinem Mann ist die Krankheit sehr früh deutlich geworden&wir leben nun schon bald 10 Jahre mit der Diagnose & dem Verlauf von CH & ich wußte nicht was mich erwartet.
Selbst heute, mein Mann lebt seid 3 Jahren in einem Pflegeheim, kann nicht mehr allein laufen, hat gerade die Pflegestufe 3 bekommen, braucht im Alltag rundum Pflege & Hilfestellung & kann nicht mehr einen ganzen Satz deutlich sprechen, würde ich nicht sagen können in welchem Stadium er ist.
Du schreibst ja auch sehr kurz und bündig.
Deine Aussage, dass dein Mann die Krankheit akzeptiert & dass Du weißt, was Dir persönlich auf Dich zu kommt, erstaunt mich etwas.
Magst Du ein bißchen mehr von Euch erzählen. Habt ihr die Krankheit in der Familie schon bei mehreren Familienmitgliedern miterlebt?
Habt ihr Kinder?
Wie sieht Eurer Alltag aus? Arbeitet dein Mann noch? Was macht er an Therapien?
Ich hoffe, Dir sind meine vielen Fragen nicht zu aufdringlich, doch so lernen wir Dich besser kennen & können auf deine Fragen besser eingehen.
Hallo Justine
Wir sind 30 Jahre verheiratet und haben 2 Erwachsene Jungs 34u.19Jahre.
Mein Mann hat bis September letzten Jahres noch gearbeitet.Im Krankenhaus ist letztes Jahr die Untersuchung mit Diagnose erstellt worden.Dabei haben uns die Ärzte auch schon mitgeteilt,das er nicht mehr arbeiten kann.wobei Mein Mann seine Krankheit mitgeteil bekam und er die Krankheit akzeptiert hat.Begreift aber nicht mehr sein Zustand.Mit der Entgültigen Diagnose(Entlassungspapiere,Laborbefund)sofort zur Rentenanstalt gegangen und die Erwerbsrente beantragt.Haben nach kurzer Zeit direkt den Rentenbescheid mit vollem Erwerbsanspruch Rückwirkend
zum1.10.2009 beklommen.Mein Mann meinte,er brauche keine Ergo,Kranken usw.Therapie.Ich lasse wie es ist,habe keine Lust zu streiten.
Möhrlein
Hallo
Wollte mal ein bissen über meinem Mann erzählen. Mein Mann kommt aus einen Kinderreichen Haushalt mit 14 Kinder. Er ist der 5 in der Reihe und bei ihm ist die Kh aufgetreten. In der Zwichenzeit ist bei seinem 1 Jahr jüngeren Bruder die Kh auch festgestellt worden,mit schon grösseren auswirkungen wie nicht mehr richtig Gehen, Hyperkinese, sprechen, Demenz das fallen, usw.
Er hat sich schon vor Jahren von seiner Familie losgesagt und keinen grossen Kontakt zu seiner Familie. Bei den anderen Geschwister meines Mannes sowie deren Kindern sind keine Anzeichen der Kh festgestellt worden.Wir können nicht sagen,von wessen Seite die KH sein könnte.Die Mutter lebt mit ihren 80 Jahren noch, aber mit anderen Altersgemässen Krankheiten. Derren Seite sind alle Gesund. Er ist Medikatös auf Tiapred
3x100mg gut eingestellt. Er ist jetzt Rentner und macht noch leichte Arbeiten zu Hause. Mit ihm gross reden ist schon lange nicht mehr möglich,weil er alles in den falchen Hals bekommt und sich auf den schlips getreten fühlt. Sein Gedächtnis ist schon sehr vergesslich.Sein Zeitgefühl nicht mehr ok und er ist schwer zu ertragen. Die Neurologin wollte ihm wegen des schlechten Sprechen Kr.Gynastik verschreiben, was er ablehnte, und mich wieder wegen den Zähnen die Schuld zu wiess.
Als Angehöriger kann mann sich nur schwer zusammen nehmen
Gr. Möhrlein
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