ICH UND MEIN DAUERSCHWINDEL/ BENOMMENHEIT meine lösung .....

Angst Panik Schwindel Forum - Schwindel unklarer Genese

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tschud
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ICH UND MEIN DAUERSCHWINDEL/ BENOMMENHEIT meine lösung .....

Beitragvon tschud » 12.11.2008, 01:30

Hallo erstmal an alle schwindler :lol:

was habe/hatte ich:
dauerschwindel, benommenheit, angst, panik, manchmal ohrgeräusche (dumpf), unruhe( als stände ich vor einer prüfung), zittern, scheissausbrüche, halte füsse und hände, feuchte hände, manchmal druck im kopf, manchmal helle licht blitze, weiche knie,gangunsicherheit.........

Also ich bin 26 Jahre alt und habe seit genau 2 Jahren Dauerschwindel mit benommenheit. ich fühle mich, als wäre ich irgendwo anders. ich kann meine umgebung und meine mitmenschen nicht mehr richtig wahr nehemen!!!

Es fing bei mir am 10.11.2006 an. der geburtstag meiner tochter. ich war mit meinem mann im globusmarkt um besorgungen zu machen. ich war total müde. 10 minuten später, würde auf einmal meine sicht etwas dunkler, als würde ich auf standby stehen(sparmodus). komisch! und dann plötzlich war alles so langsam??? es kam mir vor als ob ich in einem film wäre. naja, aufeimal schwindlig, angstgefühl, ich hielt das nicht mehr aus. ich hatte angst umzukippen. ohnmacht. wir liesen den wagen stehen und mein mann ging mit mir ans auto.... aufeinmal, war die angst weg...aber der schwindel und die benommenheit blieb..... kreislauf, mehr trinken und essen......

aber der schwindel und die benommenheit ging nicht weg.

erster schwindelanfall.... 8januar 2007. ich sags euch....ich habe nichts gegessen nichts getrunken . ich habe im bett gelegen und geschlafen...ganze 2 tage..... ich konnte kaum aufstehen um aufs klo zu gehen..... mein mann wollte den notarzt rufen. aber selbst auf den hatte ich keinen bock.... ich wollte schlafen und mit meiner angst alleine fertig werden.

10 januar 2007 ging es wieder so, dass ich aufstehen konnte. aber immer noch schwindel und benommenheit. mal mehr mal weniger....aber immer da. das gefühl ich wäre nicht anwesend machte mir angst!

august 2007, meine tochter kam zur welt..... ich hatte solche angst, während dem kaiserschnitt in ohnmacht zu fallen.

september 2007, erste atacke...panik.... von jetzt auf eben....dachte ich ich bekäme keine luft mehr...beklemmungsgefühl..... zum arzt, der verschrieb mir angstpillen..... ich konnte mich zu der zeit über nichts mehr freuen.....

ich nahm die angstpillen immer nur bei bedarf....so ungefähr 3 wochen lang ( ich mag solche medikamente nicht) aber sie halfen!!! die angst zu verdrängen.....

oktober 2007, zweite atacke im auto auf der autobahn. ich war zum glück beifahrer, ich merkte wie mich ein gefühl überwältigte...ich wurde nervös und wusste mich nicht zu beruhigen.... mir wurde total schwindlig.... schwindliger als an den andrern tagen....ich hatte wieder dieses beklemmende gefühl..... ich dachte raus hier...weg ich falle in ohnmacht, ich sterbe.... ich schrie mein mann an, er solle sofort anhalten.... ich stieg auf der autobahn aus.... streckte meine arme nach oben und, hey...es war weg???? wir stiegen ein und fuhren weiter.... es war eine scheiss angst!!! todesangst!!!

ab dem zeitpunkt, hatte ich mir ein notfallköfferchen gemacht, mit meinen angstpillen, kreislauftropfen und wasser und ein stück zucker und dextro...

ich hab es nie wirklich gebraucht, aber es beruhigte mich, wenn ich es dabei hatte und es war überall dabei!!!

ich habe seit dem bei längeren autostrecken angst, wieder einen anfall zu bekommen.....man steigert sich automatisch rein....

ich habe angst an einer kasse anzustehen, angst davor in ohnmacht zu fallen....

ich habe angst davor mich in situationen zu begeben, in denen ich nicht so einfach die flucht ergreifen kann....z.B. auf der hochzeit meiner schwester habe ich mich an den ausgang setzten müssen, damit ich gleich gehen kann, wenn ich panik bekomme.... ich gehe nur ungerne in eine bank, die mitarbeiter könnten mich in ein gespräch verwickel, aus dem ich nicht einfach die flucht ergreifen kann (anstand halt) ich versuch es dann mit....ich muss ganz dringend meine tochter holen oder so zu beenden..... wenn ich in der badewanne liege, bekomme ich angst ohnmächtig zu werden und es merkt keiner.... wenn ich alleine zu hause bin, ruf ich meine schwester an ( sie wird schon mitbekommen ,wenn ich umfalle) .......ES SCHRÄNKT MICH IN ALLEM EIN.....

ich besuche keinen elternabend....... also keine situation, in der ich nicht die flucht ergreifen kann, wenn ich muss!!!

ich war bei verschieden ärzten-KEINER KONNTE HELFEN.....

ich will so nicht leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich will spass haben, lachen, blödsinn machen, einkaufen........

ich habe hier schon viel vom ATLASWIRBEL gelesen..... hatte am montag einen chiropraktiker/heilpraktiker angerufen....habe auch an dem selben tag nen termin gehabt!!!

naja, der arzt hat sich in erster linie nicht für meine wirbel interessiert....komischer kautz....aber desswegen bin ich doch hin.....
:twisted:

nein, er wollte von meiner angst hören...wie alt ich bin.... wie lange ich das schon habe un co. :idea: naja, sagte ihm alles, bis er nach ner halben stunde endlich mal meine wirbel untersuchte.....

verspannungen..... spritzen verpasst.... muss am montag nochmal hin zum einrenken....okay?

und jetzt? er holte ein buch aus seinem schrank? was soll das jetzt??? Ängste verstehen und überwinden :shock:

schon mal über ihre ängste nachgedacht??? :roll: ich glaube jeden tag! die verfolgen mich ja auch!!! bedingt durch meinen schwindel und meine benommenheit.....plötzlich wurde es heller....komisches gefühl.... ich konnte gerade wieder klar denken??? ich war wieder da??? was hat der typ mir gespritzt???
ich wurde misstrauisch :( das gefühl war total komisch und ich schwindele gerade nicht mehr???!!!

okay, was war das.....? wer ist das???und was hat er gemacht???

er gab mir das buch und behauptete ich hätte PLATZANGST okay???
lesen sie in dem buch und überlegen sie selbst.....

ich erkläre ihnen was das war und was ich gemacht habe.....

nerven und adern laufen zwischen den wirbeln entlang, die kann man sich einklemmen, das verursacht schmerzen oder durch eine verspannung abdrücken..... adern befördern blut und sauerstoff ins gehirn und auch die nerven sind mit dem gehirn verbunden....
werden diese abgedrückt, bekommt das gehirn sauerstoffmangel und das fürt zu schwindel und das zu angst und das zu panik und angst und panik lösen eine schutzhaltung vom körper aus. das heisst man zieht schultern hoch und genick unbewusst ein. das bedeutet je nach dem wie oft man diese haltung einnimmt, verspannung, diese wider auf die nerven und adern drücken und diese wieder nicht genug sauerstoff in das gehirn kommen lassen und dann gehts wieder mit schwindel und angst und panik weiter......... und wieder von vorne......

klingt plausiebel :lol:

so, jetzt kann ich ja wieder alles so machen wie früher.... :D freu

liebe gute frau, ein mensch ist ein gewohnheitstier und sie haben sich in 2 jahren angeeignet eine situation aus der sie nicht sofort die flucht ergreifen können, dass das für sie gefahr und angst und panik bedeutet! das geht so schnell nicht. es dauert, bis das gehirn versteht, es passiert nichts! bleiben sie an der kasse stehen fangen sie langsam damit an und kommen sie einmal die woche um verspannungen zu lösen, bis sie merken, sie brauchen keine angst zu haben, es wird nichts passieren...

SIND SIE IN DEN " JAHREN SCHON IN OHNMACHT GEFALLEN?

NEIN, ich hatte nur angst davor.........

ich weiss nicht wie es jetzt weiter gehen wird mit meinem schwindel und der benommenheit ,angst und panik...... aber ich kann sagen, seit den spritzen, kann ich klar denken, bin wieder mitten im leben und mein schwindel fast den ganzen tag weg!!!

ich bin so glücklich diesen mensch kennen gelernt zu haben.......

lest mehr über ängste PLATZANGST und versucht euch zu finden und sie zu besiegen.......

Platzangst ist angst davor, nicht flüchten zu können aus einer situation.... gefangen zu sein und nicht die kontrolle zu haben.......!!!

und jeder hat angst die kontrolle zu verlieren, in panik oder angst auszubrechen, wahnsinnig zu werden, oder in ohnmacht zu fallen!!!

Lieben gruss tschud


tschud
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Beitragvon tschud » 29.11.2008, 23:53

bin immernoch schwindelfrei... :-)


sushi
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Beitragvon sushi » 30.11.2008, 15:10

bei welchem arzt warst du?????


tschud
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Beitragvon tschud » 02.12.2008, 10:14

bei einem chiropraktiker in ludwigshafen


SciroFan
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Beitragvon SciroFan » 04.01.2009, 20:01

Hallo Tschud!

Die Probleme, die du schilderst sind meinen sehr ähnlich!
Erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Du einen Artz getroffen hast, der dir helfen konnte und Du dich nun besser fühlst!

Bei mir ist es ähnlich mit den Symptomen. Der Schwindel allerdings ist etwas zurückgegangen. Ich hab manchmal ganz plötzlich eine starke Benommenheit. Das aber nur für ein paar Sekunden, hatte das aber auch schonmal länger. Das mit dem "Dunkelsehen" hab ich bei Kunstlicht sehr oft. Und daran merk ich dann auch, dass das bei mir nicht normal ist. Auch zwiscchendruch Gangunsicherheit hab ich.

Ich hab das ganze seit ca. September 2008 und hab folgendes hinter mir:
Ultraschall des Herzens, Belastungs-EKG, mehrfach normales EKG, MRT des Schädels, Blutuntersuchung, HNO mit Gleichgewichtstest.. und es war alles in Butter. Bei der Schädel-MRT war die Bemerkung HWS-Veränderung.. es könnte ja auch daran liegen.. Mein Neurologe hat das ganze schon als psychisch gewertet. Habe Anti-Depressiva und Adressen von Psychologen bekommen. Die Tabs will ich nicht nehmen, da diese bei "häufigen Nebenwirkungen" ähnliche Beschwerden aufweisen, die ich ja grade verhindern will... :(

Ich habe diese Seite durch googeln entdeckt und einige ältere Beiträge zeigen auch, dass dieses Problem mehrere betrifft..

Es würde mich sehr interessieren, mehr von euch / Dir zu hören...

Meldet Euch doch mal dazu!!


tschud
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Beitragvon tschud » 11.02.2009, 18:43

also, ich bin immer noch schwindelfrei und auch keine benommenheit mehr!!!!!!! furchtbare gefühle, ich weiß..... versucht es mit einrenken..... mehr wie schief gehen kann es nicht!!! 8)


Chrissy1954
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Beitragvon Chrissy1954 » 15.02.2009, 12:33

meine HWS ist in Ordnung, den Nacken (Stiernacken) schaut sich meine Orthopädin gar nicht mehr an und ich weiß vor Schwindel und Übelkeit und Angst nicht mehr wohin, schaffe es nicht mal mehr zur Schmerzsprechstunde, weil ich allein bin und auch kein Auto fahre.

Seit fast 20 Jahren Angststörungen und seit 6 Jahren Dauerschwindel, kein Tag , keine Minute ohne.......und immer starke Übelkeit.

Schaffe gerade noch meinen Haushalt, aber nach draussen geht gar nichts mehr.
Als ich das letzte Mal zusammenbrach und den Notarzt rief, landete ich in der geschlossenen Psychiatrie, die haben gar nichts mit mir gemacht, bekam nicht mal meine notwendigen Tabletten für Blutdruck, Schmerzen und Schlaftablette. Nach 10 Tagen habe ich mich selbst entlassen.


Michi71069
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....

Beitragvon Michi71069 » 03.03.2009, 22:11

hallo,

ich denke tschud hat recht. klingt sehr logisch. merke das bei mir...
wenn stress und ärger ist wird der schwindel stärker. schmerzen in der hws andauernd blockierungen.

gruss micha


Chrissy1954
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Beitragvon Chrissy1954 » 12.03.2009, 17:37

Hallo ihr Lieben,

bin gerade mal wieder aus dem KH gekommen. In der Nacht vom 2. zum 3.3. hattte ich einen so starken Drehschwindel, dass ich die 112 wählen musste, dort habe ich endlich mal schlafen können, da man mir 4 mal am Tag Diazepamtropfen gab zusätzlich zur Schlaftablette am Abend, war das ein Gefühl, seit 35 Jahren endlich mal schlafen zu können mehrere Stunden am Stück.

Schwindlig ist mir weiter, aber der Drehschwindel war sehr heftig.Aber habe mal 10 Tage nicht brechen müssen, habe viele Medis bekommen ,auch gegen Schwindel, Übelkeit und Unruhe

Heute bin ich entlassen worden, da bekomme ich diese Tropfen natürlich nicht weiter...mal sehen, wie es jetzt wieter geht, bemühe mich aber schon um eine Einweisung nach Bad Bramstedt, nur meine Ärztin spielt wieder mal nicht mit, sie sagt, es geht nur mit Kutrantrag, obwohl die Klinik mir was anderes bescheinigt hat am Telefon und auch schriftlich, aber die Wartezeiten sind sowwohl mit Einweisung durch den Arzt als auch über Kurantrag mehrere Monate.....

HNO Arzt sollte mich noch untersuchen, der hatte leider Urlaub bis Morgen, nun bin ich raus und muss selbst versuchen, schnellstens einen Termin zu bekommen.
Zuletzt geändert von Chrissy1954 am 13.03.2009, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.


Laila2503
Beiträge: 15
Registriert: 13.03.2009, 12:04

schwindel trau mich nicht rau

Beitragvon Laila2503 » 13.03.2009, 12:51

hi ihr lieben

ich leide unteer disen schrecklichen schwindel und nix hat geholfen bin 29j.und hab 3 kinder 12,9,3 mein grösstes problem ist das ich nur rausgehe zu bank und in der nähe vom haus ich war bei vielen ärzten nix geholfen sogar beim psychologen bin ich in therapie ich weisss nicht meht weiter uund bitte um hilfe


Chrissy1954
Beiträge: 42
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Beitragvon Chrissy1954 » 13.03.2009, 13:38

Hallo Laila, kann dich gut verstehen, denn bei mir sind es mitttlerweile 15 Jahre Angststörungen unter anderem mit diesem Schwindel.

Hast du es schon mal mit einer stationären Therapie oder einer Tagesklinik versucht? Es gibt gute Kliniken, auch Schwindelkliniken zur Diagnostik, denn der Schwindel muss nicht immer psychische Ursachen haben. Auf jeden Fall erstmal durch den HNO-Arzt abklären lassen.

Falls du irgendwelche Medikamente nimmst, die Schwindel als Nebenwirkung haben, versuche andere zu bekommen in Absprache mit den Ärzten.

Medikamente helfen leider sehr wenig und wenn doch, sind es Antidepressiva, die abhängig machen oder noch mehr Nebenwirkungen haben.
Wichtig ist es, immer wieder zu versuchen raus zu gehen, jeden Tag ein paar Schritte mehr. Ich habe gut reden, ich weiß, denn ich habe da ja selbst Angst, aber es hilft. Vielleicht findest du jemanden, der dich begleitet und mit dem du über deine Ängste sprechen kannst.

Für deine Familie ist es bestimmt nicht einfach, ich habe keine eigene, aber auch das ist nicht schön.Denn allein zu sein ist noch schlimmmer.
ich hoffe, dein Mann und deine Kinder stehen hinter dir, verstehen deine Sorgen und versuchen dir zu helfen. :!:

Wichtig ist es, sich abzulenken von den Gedanken an den Schwindel, Hobbys helfen, spazieren gehen sobald es dir wieder besser geht, raus in die Natur, ich fahre meist dann mit dem Rad, da merke ich den Schwindel nicht so stark, aber dann nicht auf der Straße sondern auf Wald-und Feldwegen.

Bin auch seit einem halben Jahr beim Psychologen nach mehreren stationären Aufenthalten, bis jetzt hat es mir leider nichts gebracht.

Ich wünsche dir gute Besserung Laila
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.


LSOLO
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Beitragvon LSOLO » 08.06.2009, 19:37

Hallo,
ich leide auch seit ca. 2 Jahren an Dauerschwindel bzw. Benommenheitsgefühl.
Ich war auch schon bei vielen Ärzten und nichts hat geholfen. Alle schieben sie es auf die Psyche...
@Tschud
Wie heißt den das Buch, dass dir der Arzt gegeben hat?
LG


Chrissy1954
Beiträge: 42
Registriert: 15.02.2009, 10:41

Beitragvon Chrissy1954 » 09.06.2009, 11:21

Habe mich ja nun endlich entschlossen, doch eine stationäre Therapie in einer Psychosomatischen Klinik zu machen, die Entscheidung fiel nicht leicht. und dann das heute:

War gestern bei meiner Neurologin und bin wütend, traurig und entsetzt, sagt die mir doch heute ins Gesicht, dass sie keine Schikki-Mikki-Kuren unterstützt, nur Psychotherapie in der Nähe (Jerichow, BRB). Kuren, da kommt man erholt heim und nach 14 Tagen stände man bei ihr wieder vor der Tür, ich habe nur noch geschluckt.

Wir hatten extra dafür die 8 Wochen Bedenkzeit vereinbart und nun sowas und das Muster 60 kennt sie nicht, sie verschreibt keine Kuren, sie ist Kurgegnerin.

Wenn die KK die Kur mir bezahlt, schreibt sie auch was mit dafür, aber sie stellt nicht den Antrag.

Sie will nun ein neues Mittel bei mir ausprobieren (TREVILOR 37,5 mg), das ich noch nicht hatte und soll Montag zu ihr kommen und sagen, ob ich es vertrage, dann erhöht sie gleich die Dosis. Als Nebenwirkung soll es "nur" Übelkeit haben...........man mir ist doch schon den ganzen Tag schlecht durch den Dauerschwindel.

Ich habe ihr gesagt, Bad Bramstedt ist keine Erholungsklinik, sondern eine psychosomatische Klinik mit sehr gutem Ruf und guten Erfolgen und sie sind auch auf chronische Schmerzen spezialisiert, die keine organische Ursachen habe, darum geht es mir ja auch....nichts zu machen, sie bleibt stur.

Nun muss ich es wohl doch über meine Hausärztin versuchen, ich glaube nicht, dass ich die Tabletten vertrage und sie was bringen, habe viel Negatives schon gelesen. Hätte alles schon hinter mir haben können, wenn sie gleich ehrlich gewesen wäre.

Man, bin ich sauer, habe Schlaftabletten und Lorazepam (20 Stck) aber auch noch aufgeschrieben bekommen. Am Montag gehe ich nochmal zu ihr und ab Donnerstag ist sie für 4 Wochen im Urlaub.
Ich muss mich erstmal wieder sammeln, der Psychologe wird auch nur mit dem Kopf schütteln.
........................................................................................................................
Habe ja schon viel AD in 12 Jahren genommen, dann 5 Jahre Pause und nun will meine Ärztin wieder mit dem Zeug anfangen, weil es mir nicht besser geht.

Sie hat in die Akte geschaut und festgestellt, dass wir Trevilor noch nicht probiert haben.

Sie hat mir Trevilor 37,5 mg (10 Stück) zum probieren mitgegeben und ich soll ihr am Montag berichten, ob sie mir bekommen oder nicht.

Angeblich hätten sie nur eine Nebenwirkung, die ersten 14 Tage Übelkeit, die aber mehr vom Kopf als vom Magen kommt, sie gehen nicht auf den Magen.

Habt ihr Erfahrungen damit? Wenn ja, welche? Helfen sie auch gegen den Schwindel. Habe vorhin die erste genommen....

Wenn sie mir bekommen, will sie dann gleich die Dosis erhöhen.
:cry: :x :evil:
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.


Batchman
Beiträge: 2
Registriert: 11.06.2009, 20:00

Beitragvon Batchman » 11.06.2009, 20:01

tschud hat geschrieben:bei einem chiropraktiker in ludwigshafen


Welcher Arzt war das?


Kleine Maus
Beiträge: 3
Registriert: 26.06.2009, 03:29

Beitragvon Kleine Maus » 26.06.2009, 03:50

Hallo ihr Lieben,

ich bin so froh endlich Menschen mit den gleichen Syntomen gefunden zu haben. Die meisten Menschen belächeln den Schwindel nur und sagen mir "du bist doch erst 25 Jahre alt und noch keine Oma".
Seit 1,5 Jahren habe ich nun diesen Schwindel und es ist seit einer Woche besonders schlimm. Traue mich gar nicht mehr die Wohnung zu verlassen. Seit heute nehme ich nun Paroxetin AL 20 mg ein. Mir war den ganzen Tag übel, Schweißausbrüche und Angstzustände. Aber ich kann so nicht mehr leben und nächste Woche fange ich meinen neuen Job an. Ich hab jetzt nur noch Panik das es bis dahin immer noch so schlimm ist. Der Schwindel bestimmt mittlerweile mein Leben, aber ich habe zum Glück eine so liebe Familie die das versteht, nur für ausstehende (und gleichaltrige Freunde) ist dies nicht nachzuvollziehen.

Schön Menschen zu "lesen" die einen verstehen...


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