Benommenheitsgefühl, Tinnitus,Angstzustände Bitte helft mir

Angst Panik Schwindel Forum - Schwindel unklarer Genese

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mausi26
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Benommenheitsgefühl, Tinnitus,Angstzustände Bitte helft mir

Beitragvon mausi26 » 03.01.2012, 11:40

Hallo ihr Lieben,


ich fange erstmal mit mir an. Und zwar bin ich weiblich bin 29 jahre alt und habe ein kleinen Sohn. Zu meiner Krankheitsgeschichte nunja, es fing im Februar 2010 damit an das Ich tinnitus auf der rechten Seite bekommen habe. Kurz darauf habe ich ein Benommenheitsgefühl bekommen wo ich auch erbrechen musste. Angstzustände nahmen auch ihren Lauf da niemand was finden konnte. So und ab den Tage fing die Arztrennerei an. Zuerst war ich bei meinem Allgemeinarzt. Er meinte es ist psyschich und hat mich nachhause geschickt. Darauf hin bin ich selber zum HNO er hat verschiedene Tests gemacht war alles I.O. Blut wurde dann noch bei meinem Alg.Arzt abgenommen und war alles In Ordnung. 24h Ekg wurde gemacht ,wurde aber auch nichts gefunden. So dann bin ich zur Osteopathie , sie hat mich ein wenig ausgerenkt nur hat es nichts geholfen. Dann zur Physiotherapie hat auch nichts geholfen. Dann ab zum Neurologen er überweiste mich zum MRT ohne Befund. Achso EEG wurde auch gemacht war auchalles in Ordnung. Wurde die ganzen Monate nur mit Tabletten zugestopft wie zb. Opripramol oder Sulpirid. Habe ich auch abgesetzt da ich der Meinung bin es hilft nicht. So ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe Angst raus zu gehen, weil ich Angst davor habe ein Schwindelanfall zu bekommen. Ich kann mein Leben eigentlich im Moment total in die Tonne kloppen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Viele sagen ich soll zum Psychologen. Aber mir ging es doch vor der Krankheit super. Ich bin doch nicht bekloppt oder?? Bitte helft mir. Bitte schreibt eure Geschichten hier rein. Danke und liebe Grüße aus Rostock


rio
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Beitragvon rio » 03.01.2012, 13:21

Hallo und willkommen im Forum,

mal abgesehen von den Schwindelproblemen hast Du das gleiche Probleme, wie viele hier, die Angst vor der Angst, sozusagen.

Vielleicht solltest Du Dir auch mal dieses Buch zu Gemüte führen, es ist das letzte auf der Liste: Bücher über Schwindel, dem einen oder anderen hat es wohl geholfen, nicht gegen den Schwindel, aber das "drumherum" in den Griff zu bekommen.
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Udo
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Beitragvon Udo » 03.01.2012, 15:54

Hallo Mausi26

Bekloppt bist du bestimmt nicht, aber wie Rio schon sagte, denke ich auch, das Du Angst vor der Angst hast. Ich würde einfach mal, wenn nicht viel los ist vor der Haustür, hinausgehen. Vielleicht eine vertraute Person mitnehmen und ein Stück gehen. Was könnte schlimmstenfalls passieren? Dir könnte etwas schwindelig werden, aber dafür hast Du die Person bei dir. Und falls Dir schwindelig werden sollte, kann man sich einfach hinhocken, bis der Schwindel bzw. die Angst wieder weniger wird. Oder einen Stock zum gehen mitnehmen, wäre auch nicht schlecht. Es ist alles an Hilfe erlaubt, auch wenn es komisch oder albern wirkt. Lass deiner Fantasie freien Lauf, was Dir helfen könnte, es wird Dir nichts passieren.

Schreib nochmal, ob Du etwas unternommen hast.

Gruß, Udo
Abends geht die Sonne unter, morgens geht sie wieder auf !


mausi26
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Beitragvon mausi26 » 03.01.2012, 18:52

Danke für eure Antworten. Naja was heißt Angst vor der Angst. DEnk mal schon das es so ist nur wo kommt dann mein Benommenheitsgefühl her? Wo es bei mir anfing war es noch extremer mit erbrechen übelkeit und alles dreht sich halt. Das kommt doch nicht einfach so oder? Ich bin auch der Meinung das ich nicht unter Stress stehe , ich habe zwar ein kleinen Wirbelwind aber mich hat es bis Februar nie gestört. Nur momentan habe ich auch eine Null Bock Phase will am besten immer nur schlafen weil es mir dann gut geht. Ihr müßt euch das wie in einem wackelnden Boot vorstellen. So geht es mir. Ob ich nur in der wanne sitze oder auf klo ich denke jedesmal das es wackelt. Das ist doch nicht normal. Das mit dem Buch werde ich mal in Angriff nehmen. Muss diesen Monat erstmal zu meinem Doc er ist gleichzeitig ein Chirotherapeut und will sich meine HWS anschauen. Mal schauen obs hilft. Liebe Grüße und einen schönen Abend noch. :D


rio
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Beitragvon rio » 04.01.2012, 08:15

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit Deinem Problem, wenn Du Dich hier mal durchliest, dann wirst Du viele Parallelen finden.

Vielleicht findet der Arzt ja noch was, Chiropraktik ist sicher nicht die verkehrteste Fachrichtung dafür.

Drück Dir jedenfalls die Daumen!
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Mietze
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Beitragvon Mietze » 17.01.2012, 23:25

Hallo Mausi,

ich weiss nicht, ob Du hier noch mitliest.
Was wurde bei der Blutabnahme alles getestet und hast Du Dir eine Kopie geben lassen, damit Du Dich selber davon überzeugen kannst, ob wirklich alles ok ist?
Die Ärzte sagen leider immer wieder sehr gerne, dass alles ok sei, aber selbst wenn die Werte zu weit unter/oben an der Grenze liegen, kann das schon massive Beschwerden machen.

Beim normalen Blutbild z.Bsp. sind die 3 Schilddrüsenwerte und die 3 Autoimmunwerte die die Schilddrüse betreffen schon mal nicht dabei.

Ebenso wie die Vitamine und meistens werden auch nur 1 oder 2 Minerale getestet.

Hast Du auch schon mal die Intoleranzen testen lassen, wie Fructose, Lactose, Histamin, Gluten?

Viele Grüße
Mietze
Aufgrund meiner Ahnenforschung bin ich auf der ständiger Suche nach Schmalzriedt, Linckh, Marquardt, Wemmer, Pflugfelder, Schaible, Ulrich, Rothacker.


mausi26
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Beitragvon mausi26 » 21.01.2012, 08:52

Hallo Mietze,


nein Blutbildwar ok soweit wie ich weiß. Habe auch nichts mitbekommen. Momentan bin ich bei einem Chirotherapeuten in Behandlung und hole mir 1 mal die Woche 4 Spritzen für die Schulter ab. Was aber meiner meinung nach nicht hilft. Ich hatte zwar übelste Blockaden aber dennoch sind die Symptome da. Wie meinst du das mit dem Unerträglichkeitstest?? Macht der Arzt das einfach so wenn man ihm das sagt? Habe bisschen Angst dann als einbilderin von Krankheiten dazustehen. :roll:

lg


Mietze
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Beitragvon Mietze » 23.01.2012, 17:28

Hi Mausi,

>>nein Blutbildwar ok soweit wie ich weiß<<

Du hast Dich selber davon überzeugt? Und ich nehme an, es wurde kein Ultraschall der Schilddrüse gemacht. Wenn man die Schilddrüse als Verursacher ausschließen will gehört das dazu. Lass Dir zur Sicherheit immer eine Kopie der Blutwerte geben, Du hast ein Recht darauf.

Du kannst ja mal ausprobieren, bei den Lebensmittel die Du kaufst, welche zu nehmen, die kein Jod enthalten. Ob es dann nach ein paar Wochen etwas besser wird. Aber Achtung Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren können einen hohen Gehalt an Jod haben. Das Tierfutter der meisten Bauern wird mit Jod angereichert.
Die Tabellen mit dem Jodgehalt die es im Internet gibt stimmen meistens nicht. Im Schilddrüsenforum hat mal einer mehrere Milchsorten untersuchen lassen.

Bei meinem letzten Blutbild war Calcium unter der Norm, der Komentar von meinem Arzt, der im Moment noch mein Arzt ist aber nicht auf die Dauer bleibt, es sei noch nicht behandlungsbedürftig. Und früher wurde irgendwann mal Magnesium getestet, der Wert war sogar mittig und ich hatte trotzdem Wadenkrämpfe.

Da würde ich auf jedenfall noch nachschauen.

Wann war denn die Geburt von Deinem Sohn? Ich frage deshalb, weil durch eine Schwangerschaft, durch die Hormonumstellung, oft die Schilddrüse erst so richtig loslegt und Probleme machen kann.
Bei unserer Tierärztin hat es mit der Schwangerschaft angefangen.

Die Test`s zur Glutenunverträglichkeit, Histaminintoleranz, Fructoseintoleranz und Lactoseintoleranz können einige Ärzte machen, das must Du in der Praxis mal nachfragen.
Ob die Ärzte das so einfach machen auf Wunsch des Patienten, weiss ich nicht, das kommt auch auf den Arzt an.
Hier kannst Du Dich mal darüber erkundigen www.libase.de und für die Schilddrüse www.ht-mb.de/forum
Da wirst Du mit Deinen Beschwerden viele finden, denen es so geht wie Dir.

Viele Grüße
Mietze
Aufgrund meiner Ahnenforschung bin ich auf der ständiger Suche nach Schmalzriedt, Linckh, Marquardt, Wemmer, Pflugfelder, Schaible, Ulrich, Rothacker.


madamMim
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ich habe ähnliche Zustände

Beitragvon madamMim » 09.02.2012, 09:15

Hallo erstmals!
ich bin 54 Jahre befinde mich auch in den Wechseljahren, habe auch seit ca. einem Jahr einen unangenehmen Tinitus, seit 2 Wochen ca. habe ich Schwindelattaken die sich meiner Meinung vermehren und verstärken, und ich habe auch ANGST!!!
ich war auch beim Hausarzt, Blutbild ok.dann war ich beim Internisten 24h Blutrdruckmessung wurde jetzt gemacht leider muß ich auf die Auswertung noch warten, nächster Termin beim Internisten erst am nächsten Dienstag, heute habe ich eine Ultraschalluntersuchung der Cartotis und der Schilddrüse, derzeit fällt mir jede Anstrengung sehr schwer, ich fühle mich im liegend Zustand am wohlsten, auch ich habe bereits Angst allein unterwegs zu sein, und am meisten Angst macht mir meine Mutter ist vor 12 Jahren an der Jakob Creutzfeld gestorben und ich weiss nicht wie diese Krankheit begonnen hat, außer das sie sehr starke Kopfschmerzen hatte, die hab ich aber gsd. nicht, aber die Angst macht mich ganz kaputt!
lg.


mausi26
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Beitragvon mausi26 » 27.02.2012, 18:00

Hallo Madam,


ja meine Angst zerstört momentan mein Leben. ich kann grad noch so mein Kind in die Kita bringen ansonsten muss immer mein mann dabei sein ob es einkaufen ist,Arztgägne usw. Ich weiß auch nicht mehr weiter. ich bin jetz in einer Verhaltenstherapie und nehme momentan Opipramol 50.Und ich finde die tabletten hemmen den Schwindel aber wer sucht nach der ursache?


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