Schwindel - endlich habe ich die Ursache gefunden

Schwindel unklarer Genese

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Drachenbaby
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Beitrag: #34670 Drachenbaby
10.03.2015, 11:09

Hi,

gestern mußte ich an Dich denken. Ich war im Garten und es wollte nicht so klappen wie ich es gerne gehabt hätte und da ist mir aufgefallen, daß ich mal wieder kräftig am beißen bin. In großen Konzentrationsphasen merke ich das manchmal auch nicht - erst hinterher (aber auch noch nicht lange). Dabei die Schiene rein machen hat aber auch keinen Zweck. Bei manchen Bewegungen wird mir einfach übel mit dem Teil. Da bekomme ich einen Würgereiz.
Ich kann mir gut vorstellen, daß das damals bei Dir ähnlich war. Wenn es auch der berühmte Tropfen war der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Und wenn es vorher auch schon vergleichbare Situationen gab - wer weiß. .

Bei mir hat die Zahnärztin die Akkupunktur an beiden Ohren gemacht. Es war meine erste Akkupunktursitzung und ich hatte totale Zweifel, daß das funktioniert. Aber auch ich habe mich eines besseren belehren lassen.
Die Frau ist wirklich einsame Spitze. Sie hat ihre Praxis in Niedersachsen.

:wink:

muhkuh2k
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Beitrag: #34701 muhkuh2k
17.03.2015, 11:04

Irgendwie finde ich es ein wenig merkwürdig, dass man dir die Eckzähne gezogen hat. Kommen die denn als Ursache für die CMD in Frage? Bei mir sind es jedenfalls die Zähne, die beim Zubeißen zuerst Kontakt haben und den Unterkiefer um wenige mm nach hinten schieben.

Zum aktuellen Stand bei mir: Die letzte Woche war recht schlecht, obwohl das Wochenende davor etwas besser war. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung warum. Die CMD-Spange habe ich dann ja am Montag bekommen. Eine Änderung habe ich ehrlich gesagt nicht bemerkt. Am Samstag habe ich dann meinen Zahnarzt überredet, den Zahn der Anfang Januar die Wurzelspitzenresektion bekommen hat doch zu ziehen. Mal schauen, ob es in den nächsten Tagen/Wochen einen positiven Einfluss auf den Schwindel hat. Zumindest hat er sich nicht verschlechtert... ;)

Drachenbaby
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Beitrag: #34713 Drachenbaby
17.03.2015, 21:19

Hi,

die Zähne wurden mir schon vor vielen Jahren gezogen. Die haben mit dem Schwindel nichts zu tun.

Am Sonntag war mir mal wieder total schwindelig. Ich hatte Ärger und mußte mich sehr zusammen reißen. Mir ging es richtig ätzend, Kopfschmerzen, Ohrensausen und extremer Schwindel. Zum Glück war er nach der nächsten Nacht wieder weg. Bei mir hat es ganz eindeutig was mit meinem Kiefer zu tun, sonst wäre er nicht wieder weg gegangen. Ich bin einfach froh dieses Teil zu haben.

Schade, daß Du durch die Schiene keine Besserung erfahren konntest. Ich drücke Dir die Daumen, daß es Dir nun - ohne Deinen Zahn - besser gehen wird. Gib der Wunde etwas Zeit zu heilen.

Gute Besserung.

Viele Grüße

muhkuh2k
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Beitrag: #34715 muhkuh2k
17.03.2015, 22:12

Danke :-). Ich werd hier auf jeden Fall schreiben, wie es weitergeht. Habe auch noch eine recht interessante Seite gefunden, die Fehlhaltungen der Wirbelsäule thematisiert:
www.fixtheneck.com/posture.html

Dürfte auch für cmd-Patienten sehr interessant sein. Schließlich sind Kiefergelenk und HWS direkt miteinander verbunden und lassen sich gegenseitig beeinflussen :-)

Jetzt erstmal abwarten dass die Wunde verheilt und dann werd ich mir mal wieder ein paar Übungen zusammenstellen

muhkuh2k
Beiträge: 23
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Beitrag: #34782 muhkuh2k
03.04.2015, 10:21

Moin :)

so, nochmal ein Update von mir: Die Zahnwunde ist mittlerweile relativ gut verheilt. Einen positiven Einfluss auf den Schwindel habe ich allerdings nicht bemerkt.

Die Übungen die ich gepostet hatte habe ich für ein paar Tage gemacht, kurz darauf wurde der Schwindel aber schlagartig schlechter (hatte für 5 Sekunden ne Schwindelattacke, weil ich wohl auf dem Bürostuhl ne falsche Bewegung gemacht habe). Danach habe ich es dann erstmal wieder sein gelassen.

Die Gangunsicherheit wurde nach einem Physiotherapie-Termin letzte Woche bei dem die Hüfte und der Atlas behandelt wurde noch viel schlechter. Durch das Kinesio-Tape, das mir noch zusätzlich auf den Sternocleidomastoideus geklebt wurde bekam ich zusätzlich noch sehr starke Unruhezustände. Also Tape wieder runter. Am Sonntag tat mir dann morgens auf einmal das Hüftgelenk etwas weh und die Gangunsicherheit ist seitdem so gut wie weg :).

Zudem habe ich bemerkt, dass ich den Schwindel und die Benommenheit durch Atemübungen stark beeinflussen kann. Es könnte also wohl doch mit meinem Zwerchfellbruch zusammen hängen. Wenn ich sehr tief in den Magen einatme und dann die Luft anhalte, habe ich ein Stechen im Magen, das bis in den Rücken und die Halsmuskulatur geht. Wenn ich die Übung ein paar mal mache, werden Schwindel und Benommenheit kurze Zeit später deutlich besser und das verspannte Bindegewebe am Hals entspannt sich.

Schon interessant, was es so für Zusammenhänge gibt. Und auch, dass diese von den Ärzten teilweise als Unsinn abgetan werden. Mir sagte am Montag noch ein Gastroenterologe, dass ein Zwerchfellbruch nur Sodbrennen machen kann, nichts anderes. Obwohl es eine direkte Nervenverbindung vom Magen zur HWS gibt (N. Phrenikus). Und mir andere Ärzte bereits gesagt haben, dass dies auch eine Möglichkeit sein könnte.

Naja, mal schauen was die nächsten Tage noch so passiert :)

Danni Ela
Beiträge: 1
Registriert: 26.04.2015, 21:40

Beitrag: #34843 Danni Ela
26.04.2015, 22:16

Hallo,

ich bin mitte 20 und habe seit 8 Wochen Schwankschwindel / Gangunsicherheit. Mittlerweile schränke ich mich selber so ein und es zerrt so an meinen Nerven, dass ich mir nicht anders zu helfen wusste ( Nach einem 1-stündigen Heulkrampf) und gegooglet hab... Nachdem ich mich hier die letzte Stunde durchgewühlt habe, ist mir klar geworden, wie viele Menschen Schwindel haben und ich war erstaunt, meine kompletten Symptome hier wieder zu finden. Außerdem wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige bin, die einen anstrengenden und vorallem stressigen Arztmarathon hinter sich hat. Ich fasse hier nochmal kurz meine Symptome zusammen und auch alle erledigten Untersuchungen, damit ich vielleicht auch anderen weiter helfen kann.

Meine Symptome:

-Schwankschwindel, Gangunsicherheit
-Tinnitus auf linkem Ohr verstärkt
-Druck auf beiden Ohren, der durch Schlucken kurz weg geht
-Kopfschmerzen ( häufig ab morgens )
-Druck auf Kopf und Nacken, Stauchungsgefühl in der HWS ( meist während des Autofahrens)
-Schmerzen im Schulter-, Nacken und Kieferbereich
-Vollkommene Gleichgewichtsstörung im Dunkeln
- Mit Augen zu auf einem Bein stehen... Katastrophal
-2x Herzrasen gehabt, mit kaltschweißig und zittern ( mittlerweile erkannt, dass es eine Art Panikattacke ist )

Untersuchungen ohne Befund

-großes Blutbild
-Lagerungsschwindel ( HNO )
-Defekt im Gleichgewichtsorgan / Entzündung Innenohr ( HNO )
-Sehstärke und Brille überprüft ( Augenarzt )
-EEG erstellt ( Neurologe )
-MRT der HWS ( Halswirbelsäule ) ( Orthopäde)
-MRT Kopf und Antikörpertest auf Hashimotosyndrom (Schilddrüsenstörung) ( Anweisung Hausarzt)
-Nach Herzrasen Langzeit-EKG ( Hausarzt)

Einziger Befund : Muskuläres Problem im Nacken und Schulterbereich, verkapselte Verspannungen... Dies allerdings durch zwei Physiotherapeuten.. Wurde durch keinen Arzt festgestellt..

Akupunktur und Physiotherapie sind in vollem Gange, aber auch damit nur minimale Besserung. Diese Panikattacken habe ich mittlerweile durch konzentriertes Atmen selbst in den Griff bekommen. Die Überweisung zur psychosomatischen Tagesklinik habe ich nicht wahrgenommen. Prinzipiell weiß ich, dass die Psyche eine große Rolle spielt. Auch der Auslöser für das ganze wird Stress gewesen sein. Wie immer kommt alles auf einmal und mit einem Mal ging es los. Da ich vor meinem jetzigen Job 4 Jahre nur vor dem PC saß und ich dann von heute auf morgen zu einer durchgehend stehenden Arbeit gewechselt habe ( 8- 10 Std. täglich stehen oder laufen ist mein Rücken meiner Meinung nach sowieso vorbelastet. Dass dies jedoch so ausartet, hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen.

Durch mehrere Erfahrungsberichte habe ich mich heute entschieden, morgen früh direkt einen Osteopathen zu kontaktieren. Außerdem hat es mich bestärkt, eine Beißschiene anfertigen zu lassen, da ich nachts oder in Stresssituationen die Zähne aufeinander presse. Prinzipiell hätte ich nie gedacht, dass solche Kleinigkeiten solche Auswirkungen haben und meinen eigentlich frohen Lebensstil so beeinträchtigen.

Ihr habt mich in dem Glauben bestärkt, dass der Schwindel wieder weg geht und ich nicht einen an der Murmel hab * grins *

Ich hoffe auch ich kann mit meinem Beitrag anderen helfen, die die Probleme vielleicht schon viele Jahre mit sich rum schleppen.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend

Alex.80
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Beitrag: #34913 Alex.80
03.06.2015, 13:44

muhkuh2k hat geschrieben:Die Übungen die ich gepostet hatte habe ich für ein paar Tage gemacht, kurz darauf wurde der Schwindel aber schlagartig schlechter (hatte für 5 Sekunden ne Schwindelattacke, weil ich wohl auf dem Bürostuhl ne falsche Bewegung gemacht habe). Danach habe ich es dann erstmal wieder sein gelassen.


So wie ich Schwindelübungen kenne sollen sie genau das machen um das Kleinhirn darauf zu bringen sich neu zu kalibrieren. Ne Zeit lang volle Pulle und dann garnicht mehr ist aus meiner Erfahrung raus nicht gut. Weil zu viel: verstärkter Schwindel (temporär). Zu wenig: keine Verbesserung. Versuchs doch mal alle paar Tage, dafür regelmäßig.

Alex.80
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Beitrag: #34914 Alex.80
03.06.2015, 13:47

Danni Ela hat geschrieben:Hallo,

ich bin mitte 20 und habe seit 8 Wochen Schwankschwindel / Gangunsicherheit. Mittlerweile schränke ich mich selber so ein und es zerrt so an meinen Nerven, dass ich mir nicht anders zu helfen wusste ( Nach einem 1-stündigen Heulkrampf) und gegooglet hab... Nachdem ich mich hier die letzte Stunde durchgewühlt habe, ist mir klar geworden, wie viele Menschen Schwindel haben und ich war erstaunt, meine kompletten Symptome hier wieder zu finden. Außerdem wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige bin, die einen anstrengenden und vorallem stressigen Arztmarathon hinter sich hat. Ich fasse hier nochmal kurz meine Symptome zusammen und auch alle erledigten Untersuchungen, damit ich vielleicht auch anderen weiter helfen kann.

Meine Symptome:

-Schwankschwindel, Gangunsicherheit
-Tinnitus auf linkem Ohr verstärkt
-Druck auf beiden Ohren, der durch Schlucken kurz weg geht
-Kopfschmerzen ( häufig ab morgens )
-Druck auf Kopf und Nacken, Stauchungsgefühl in der HWS ( meist während des Autofahrens)
-Schmerzen im Schulter-, Nacken und Kieferbereich
-Vollkommene Gleichgewichtsstörung im Dunkeln
- Mit Augen zu auf einem Bein stehen... Katastrophal
-2x Herzrasen gehabt, mit kaltschweißig und zittern ( mittlerweile erkannt, dass es eine Art Panikattacke ist )

Untersuchungen ohne Befund

-großes Blutbild
-Lagerungsschwindel ( HNO )
-Defekt im Gleichgewichtsorgan / Entzündung Innenohr ( HNO )
-Sehstärke und Brille überprüft ( Augenarzt )
-EEG erstellt ( Neurologe )
-MRT der HWS ( Halswirbelsäule ) ( Orthopäde)
-MRT Kopf und Antikörpertest auf Hashimotosyndrom (Schilddrüsenstörung) ( Anweisung Hausarzt)
-Nach Herzrasen Langzeit-EKG ( Hausarzt)

Einziger Befund : Muskuläres Problem im Nacken und Schulterbereich, verkapselte Verspannungen... Dies allerdings durch zwei Physiotherapeuten.. Wurde durch keinen Arzt festgestellt..

Akupunktur und Physiotherapie sind in vollem Gange, aber auch damit nur minimale Besserung. Diese Panikattacken habe ich mittlerweile durch konzentriertes Atmen selbst in den Griff bekommen. Die Überweisung zur psychosomatischen Tagesklinik habe ich nicht wahrgenommen. Prinzipiell weiß ich, dass die Psyche eine große Rolle spielt. Auch der Auslöser für das ganze wird Stress gewesen sein. Wie immer kommt alles auf einmal und mit einem Mal ging es los. Da ich vor meinem jetzigen Job 4 Jahre nur vor dem PC saß und ich dann von heute auf morgen zu einer durchgehend stehenden Arbeit gewechselt habe ( 8- 10 Std. täglich stehen oder laufen ist mein Rücken meiner Meinung nach sowieso vorbelastet. Dass dies jedoch so ausartet, hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen.

Durch mehrere Erfahrungsberichte habe ich mich heute entschieden, morgen früh direkt einen Osteopathen zu kontaktieren. Außerdem hat es mich bestärkt, eine Beißschiene anfertigen zu lassen, da ich nachts oder in Stresssituationen die Zähne aufeinander presse. Prinzipiell hätte ich nie gedacht, dass solche Kleinigkeiten solche Auswirkungen haben und meinen eigentlich frohen Lebensstil so beeinträchtigen.

Ihr habt mich in dem Glauben bestärkt, dass der Schwindel wieder weg geht und ich nicht einen an der Murmel hab * grins *

Ich hoffe auch ich kann mit meinem Beitrag anderen helfen, die die Probleme vielleicht schon viele Jahre mit sich rum schleppen.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend


Ja es hilft schon mal wenn man überhaupt sieht dass es Leute mit gleichen Symptome gibt. Wenn man bei Ärzten ist kommen die entweder gleich mit Verdacht auf Tumor oder ähnlichen Hammern ums Eck oder sie verhalten sich so als hätten sie sowas noch nie gesehen. Bei 8 Wochen würde ich mal in eine Schwindelambulanz gehen. Wenn das eine Neuronitis Vestibularis ist hast du noch ne gute Prognose. Schwindelübungen helfen auch dauerhaft. Ist bei deiner akuten Symptomatik aber evtl. sehr unangenehm.

Kira.58
Beiträge: 1
Registriert: 30.07.2015, 21:40

Beitrag: #35080 Kira.58
30.07.2015, 22:59

Hallo, wollte mal nachfragen, ob sich mittlerweile was geändert hat an dem Schwindel ?


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