Borderliene

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Leela
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Borderliene

Beitragvon Leela » 04.10.2007, 18:42

Hallo ich bin total sauer!
habe gerade was im Netz gelesen über Borderliner was mich wütent macht.
da stand das diese menschen am besteb keine kinder bekommen solten weil sie sie immer Mishandeln uvm...Und das von einen Terapeuten der hat se ja nicht alle
Ich habe zwei Kinder, ich lebe nur für die beiden, habe sie noch nie gehauen, sie bekommen auch alles was sie brauchen .Es ist wie ein Schatz für mich ohne die beiden wer ich sicher nicht da.
Wir Kuschel und Spielen und lachen .
Ich Liebe sie mehr alz irgend einen anderen
Leute die sowas schreiben haben überhaubt keine ahnung!!!!
Meine Zwerge sind für immer das wichtigste in meinem Leben


dank fürs lesen

sorry muste mal sein


rio
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Beitragvon rio » 05.10.2007, 08:40

Dafür ist das Forum ja da. Jeder hat halt so seine Meinung und die muß nicht immer stimmen und die Meinung von Ärzten...

Hauptsache, es geht Dir jetzt besser, nach dem Dampf ablassen ;-)


Dannilinchen
Beiträge: 12
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Beitragvon Dannilinchen » 19.12.2007, 13:35

Ich bin der Meinung, der Therapeut hat eine sehr unqualifizierte Bemerkung abgelassen... Ich habe selber Borderline und eine fünfjährige Tochter... Ich liebe sie über alles. Sie hat alles was sie braucht, Liebe, aber auch Grenzen. Sie bekommt wichtige Werte von mir vermittelt, wie es in einer Erziehung sein sollte... Klar, es gibt überall schwarze Schafe, aber genauso auch weiße... Da muss man ganz klar differenzieren...


schmetterling
Beiträge: 4
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Beitragvon schmetterling » 20.12.2007, 02:11

hallo

bin auch eine borderline-mama..auch ich liebe meine kinder sehr
doch bin ich auch selbstehrlich genug um mir einzugestehen dass meine kinder unter meiner störung mit leiden mussten..ganz zwanfsläufig...

aufgrund der aufarbeitung und vieler gespräche konnte ich lernen anders zu denken und zu fühlen..was wiederum für meine kinder gut war..weil wir es dann gemeinsam aufarbeiten konnten..und somit vieles verstanden
und "geheilt" werden konnte...

aber abgesehen von borderline oder nicht...finde ich dass menschen alle fehler miteinander machen..das leben ist dafür da..zu lernen..jeder für sich..auf seine art...und da wir aufeinander reagieren und orientieren wird vieles schwierig....solange man nicht die vielerlei wahrnehmungen annehmen, verstehen und akzeptieren lernt..

für einen bordi ist es daher "normal" sich bei solchen äußerungen angegriffen zu fühlen...weil in seinem denken und fühlen ..er nur wahrnimmt...was soll das?? ich tue mein bestes und ich bekomme zu hören ich sei nicht in ordnung...das will und kann ein bordi nicht verkraften..weil er zu tiefst von sich ein schuld/scham und minderwertigkeitsgefühl eingeprägt bekommen hat oder sich selber durch die traumatas dies eingeredet hat....
die andere wahrnehmung in einem dass man gut ist und immer sein bestes gibt ( was ja auch stimmt ) kolidiert dann mit der anderen wahrnehmung...und so entsteht eine tiefe verunsicherung...

eine bordi muss lernen die zusammenhänge der verschiedenen wahrnehmungen bei sich und auch bei den anderen.. auseinander und zusammen fügen zu können...

das es nicht nur entweder schwarz oder weiß gibt..sondern auch beides nebeneinander...

die wut auf diese äußerung des therapeuten kann ich deshalb gut nachvollziehen..doch kann ich heute schon damit anders umgehen..

ich weiß dass dieser therapeut nur theorie kennt und das was er sagt nicht auf mich oder alle bordis zutrifft...aber es möglich sein kann dass einige das weiter geben was sie empfangen haben...

nach meiner erfahrung ist es wichtig für einen in der persöhnlichkeit gestörten menschen...das fundament aufzubauen...sich selber annehmen und wahrnehmen zu können ohne beurteilen zu müssen oder sich beurteilt fühlen zu müssen...dass heißt...mit allen STÄRKEN und vor allem auch den SCHWÄCHEN...

Alles andere ergiebt sich dann im laufe der zeit...unter anderm das zulassen des verzeihens..sich selber und anderen gegenüber....

das bewusste wahrnehmen vieler verschiedener möglichkeiten..eine situation zu sehen und einzuschätzen...

ich hoffe, ich habe nicht zu viel hier getextet..doch es war mir ein bedürfniss...weil ich weiß wie schmerzhaft und vernichtend die gedanken und gefühle eines borderliners sein können...und möchte mit meinen erfahrungen dazu beitragen anderen eventuel im umgang damit besser zurecht zu kommen...

lg schmetterling


elifanto
Beiträge: 4
Registriert: 08.04.2010, 18:40

Beitragvon elifanto » 08.04.2010, 19:01

Jaja die bösen böse Borderliner...
Ich bin auch Bordi, bin zwar noch keine Mama, aber ich denk wen ich mein Leben für mich soweit mal einigermaßen stabil habe, will ich auch mit Borderline ein Kind und ich bin überzeugt, dass wir das auch können!

War für ein paar Wochen auf einer Bordistation, naja da hatten wir schon Mädls die starke Suizidgedanken hatten etc, aber entweder schwanger waren oder schon ein Kind hatten... (die waren alle noch um die zwanzig). Sowas find ich dann schon auch sehr unverantwortlich, wen man selbst noch überhaupt mit seinem Leben klar kommt, vorallem in dem Alter, aber ein Kind haben muss....


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