Angst vor Psychose

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rio
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Beitrag: #32873 rio
05.02.2014, 18:15

Wir haben nur noch alle einen an der Klatsche und dafür ist hier ja auch Platz.


Aber immer doch!

Du junges Rehlein, Du... ;-)

Alte Kuh doch noch lange nicht!

Und nun bin ich wieder ruhig. Will den Thread nicht weiter stören.

WinkeWinke!
Tschüß Atomstrom, es lebe Ökostrom! Durch Lieferantenwechsel bei Strom und Gas Geld sparen.

glücksucher
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hi

Beitrag: #32885 glücksucher
06.02.2014, 18:40

ich habe einfach das gefühl dass irgendetwas mit mir passiert und ich habe mich sehr verändert die letzten monate. ich habe momentan keine psychotischen züge, das stimmt. zu schaffen macht mir meine depressive stimmung, meine gefühlskälte..kann nichtmal mehr wirklich lachen wenn ich mit meinen freunden bin. ich bin unsicherer und ängstlicher geworden. das größte problem ist aber mein kopf, es fühlt sich an als funktioniere dieser nichtmehr richtig. ich hab 2012 noch mein abi gemacht und mittlerweile kann ich keine 2 zeilen lesen und danach sagen was da stand -.- bei gesprächen verlier ich sofort den faden.ich kann mich überhaupt nichmehr konzentrieren.
schlimm ist auch meine veränderte wahrnehmung..ich reagiere mittlerweile extrem auf licht , das auto fahren ist echt gefährlich momentan, dazu das ständige augenflimmern (im dunkeln und später am tag stärker) und oft sehe ich verschwommene ränder an gegenständen. irgendwie so irreal. ich mach mir halt sorgen dass das eine prodromalphase einer psychose ist. und was schlimm daran wäre? ich bin mittlerweile an einem punkt wo ich für die körperliche und psychische gesundheit alles tun würde und einfach nur ein normales zufriedenes leben führen will, mein studium beginnen... wenn ich eine psychose bekommen würde ,wäre ich erfüllt mit selbsthass weil ich meine drogenvergangenheit bereue, weil ich meine familie enttäusche, weil ich meiner freundin keinen psychotischen partner antun will...angst die kontrolle komplett zu verlieren über mich und meine gedanken und gefühle.
ich mach zurzeit 3 mal die woche fitness, trinke keinen schluck alkohol mehr, drogen sowieso nicht. guck dass ich oft draussen bin, mich mit leuten treff auch wenns irgendwie nichtmehr so ist wies mal war. nehme zurzeit 2x 100mg 5HTP seit 4 tagen um die symptome bisschen zu lindern. bin am lesen eines buches, was unheimlich schwer und anstrengend ist weil ich nichts versteh und mein eh andauernd vorhandenes kopfweh noch verstärkt. am 25.2. bin ich in einer schmerzklinik für eine zeit, da die schmerzen und die psychosomatischen beschwerden das erste sind was sich regeln muss... und ich versuch optimistisch zu sein,ich weiss dass ich ein großes potential habe auf vielen ebenen, nur eben die angst krank zu sein/werden und die ungewissheit was los ist mit mir.

sputnik
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Beitrag: #32887 sputnik
07.02.2014, 06:32

glücksucher, alles, was du schreibst, klingt nach ganz "normalen" Depressionen. Ob du psychotisch wirst oder nicht, kann man nicht voraussagen. Ich kann mich z.B. bei mir an keine Prodromalphase erinnern.

Hör auf jeden Fall auf zu recherchieren, das tut dir nicht gut. Gut ist aber, dass du bald einen Termin in der Klinik hast. Da wird dir bestimmt geholfen.

Wenn es zu schlimm wird, würde ich dennoch über die Einnahme eines Antidepressivums nachdenken. Damit könntest du deine Symptome in den Griff kriegen. Gerade Konzentrationsstörungen können sehr belastend sein, weil man sich einfach "dumm" fühlt.

Aber warte erstmal den Termin in der Klinik ab, die werden dir sicher helfen können. :wink:

und was schlimm daran wäre? ich bin mittlerweile an einem punkt wo ich für die körperliche und psychische gesundheit alles tun würde und einfach nur ein normales zufriedenes leben führen will, mein studium beginnen... wenn ich eine psychose bekommen würde ,wäre ich erfüllt mit selbsthass weil ich meine drogenvergangenheit bereue, weil ich meine familie enttäusche, weil ich meiner freundin keinen psychotischen partner antun will...angst die kontrolle komplett zu verlieren über mich und meine gedanken und gefühle.


Auch ohne Drogen kann man psychotisch werden. Manche haben eine Veranlagung dafür, andere nicht. Ich habe nie Drogen genommen und bin nun trotzdem schizo. Mach dir deswegen keine Vorwürfe, damit ist doch keinem geholfen und ändern kannst du deine Vergangenheit auch nicht mehr.

Du musst deiner Freundin dann auch keinen psychotischen Partner antun. Es gibt Medikamente, die sehr gut dagegen wirken, wenn man sie regelmäßig nimmt.

Hast du mit deinem Arzt über deine Angst geredet? Was sagt er denn dazu? Es gibt nämlich Früherkennungszentren, die darauf spezialisiert sind.

Vorerst würde ich aber mal die Depressionen behandeln und sehen, was sich dadurch ändert.
Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, lass den Kopf nicht hängen.

sputnik
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Beitrag: #33126 sputnik
27.03.2014, 21:04

nochmal kurz totales OT:

"Mal sehen, ob ich die Prüfungen bestehe. Hab sie schon 2 mal verschieben müssen. Einmal, weil ich psychotisch war und das andere Mal, weil mein Vater kurz vor den Prüfungen schwer krank wurde (Magenkrebs)."

bestandeeeeeeeeeen, bestaaaaaaaaaaaaaaaandeeeeeeeeeeeen :D :D :D
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Udo
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Beitrag: #33128 Udo
27.03.2014, 21:30

Herzlichen Glückwunsch!!

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Abends geht die Sonne unter, morgens geht sie wieder auf !

sputnik
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Beitrag: #33132 sputnik
28.03.2014, 06:54

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