Depressionen

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Alina

Depressionen

Beitragvon Alina » 27.02.2006, 14:45

An Depressionen leiden sehr viele Mensche

Alina


Ellen
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Beitragvon Ellen » 18.10.2009, 10:42

So ist es Alina -

Unsere derzeitige Arbeitsmarktlage ist geradzu dafür geschaffen Depressionskranke zu erzeugen.

Da schwafeln sie immer vom Rauchen und lenken von der Tatsache ab,
dass der Mensch eben keine Maschine ist und nicht jeder den derzeit sehr hohen Anforderungen der Arbeitgeber genügen kann.
Kein Arzt frägt dich: " Arbeiten Sie zuviel"? - Nein er frägt: "Rauchen Sie"?
Obwohl er damit gar nichts anfangen kann und diese Frage nur eine Scheinfrage und Fangfrage ist.
In den USA werden Raucher schon abgestraft indem man ihnen bestimmte Medikamente nicht mehr auf Kasse bezahlt. Der Patient ist ja schliesslich selbst schuld - wenn er durch Rauchen gegen seine Gesundheit verstösst.

Es ist also angebracht diese Frage des Arztes grundsätzlich mit !Nein! zu beantworten. Denn was mal auf Papier gebracht ist, das können andere gegen dich verwerten.

Gruss

Ellen


Udo
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Beitragvon Udo » 18.10.2009, 11:10

Der Thread ist schon etwas älter, Ellen aber nicht schlimm. :wink: Alina war hier früher die Mitbegründerin des Forums über Huntingtonkrankheiten.

Infos sind immer gut, auch wenn sie etwas später kommen.

Grüßchen, Udo
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Ellen
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Habs bemerkt

Beitragvon Ellen » 20.10.2009, 09:29

dennoch ist das Depressionsthema ein sehr aktuelles und wird es wohl bleiben. Mit Arbeitsüberbelastung daraus resultierender weiterer Arbeitsdruck
sind derzeit viele konfrontiert.

Gruss


Ellen


Kleiner Elefant
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Beitragvon Kleiner Elefant » 10.11.2014, 18:21

*Thread abpuste*
So, entstaubt (:

Für mich war interessant zu wissen, dass es verschiedene Arten von Depressionen gibt.

Meine Schwägerin zum Beispiel sagt "Ich bin nicht traurig. Ich empfinde einfach nichts".
Ich selber kann mir das gar nicht vorstellen, denn ich fühle ziemlich stark. Bei mir äußern sich Depressionen über Selbstzweifel, Selbsthass und dadurch resultierende negative Gedankenmuster.

Das ist der Grund, weshalb häufig eine kognitive Verhaltenstherapie gemacht wird.

Meine Schwägerin nimmt Antidepressiva, ich aber nicht. Ich nehme nur was, um besser schlafen zu können.

Wollte ich mal anmerken (:
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hakki
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Beitragvon hakki » 13.11.2014, 11:56

Da scheint es wirklich sehr viele Arten zu geben. Kannst du hier nachlesen.


Udo
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Beitragvon Udo » 13.11.2014, 18:53

Kleiner Elefant hat geschrieben:Meine Schwägerin zum Beispiel sagt "Ich bin nicht traurig. Ich empfinde einfach nichts".
Ich selber kann mir das gar nicht vorstellen, denn ich fühle ziemlich stark.



Antidepressiva dämpfen oft das Empfinden. Hat Nachteile, aber verhindert oder vermindert eben auch diese depressiven Gedanken.
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Kleiner Elefant
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Beitragvon Kleiner Elefant » 13.11.2014, 19:08

Meine Schwägerin nimmt keine Antidepressiva. Beziehungsweise fängt sie gerade erst damit an. Sie ist depressiv, und so äußert sich das. Oft entsteht daraus dann selbstverletzendes Verhalten, weil die Betroffenen sich wieder spüren wollen.

Ich hingegen hasse mich einfach "nur". Ich kann logisch fühlen, sagt zumindest meine Therapeutin. Meine Depression äußert sich in Antriebslosigkeit und Selbstzweifeln und tiefer Trauer.
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Udo
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Beitragvon Udo » 13.11.2014, 20:29

Kleiner Elefant hat geschrieben:Meine Schwägerin nimmt keine Antidepressiva. Beziehungsweise fängt sie gerade erst damit an.



Dann will ich hoffen, das es Deiner Schwägerin in den nächsten Wochen etwas besser geht. Für Dich wäre es keine Option, zumindestens für einen begrenzten Zeitraum?

Manchmal können diese Antidepressiva regelrechte Wunder bewirken, auch wenn dies und das dagegen spricht. Dabei steht die Abwägung, was ist schlimmer, Jahrelanges schlechtgehen ertragen , oder eine Tür, die sich mittels Hilfe oft zum besseren öffnen kann.
Möchte dazu sagen, das ich nach einem Zusammenbruch nach langer seelischer Überlastung auch, und das überraschend schnell, wieder zu mir mittels Ad`s gefunden habe. Dafür nehme ich zwar einige kleinere Nebenwirkungen in Kauf, aber ich bin wieder da. Ich konnte es selbst nicht glauben, das nach wenigen Wochen solch eine drastische Besserung eingetreten ist.
Soll jetzt keine Werbung sein, nur manchmal ist es sinnvoll, wenn man nicht mehr gehen kann, sich eine Stütze zu nehmen, anstatt auf allen vieren zu krabbeln. Wenn man dann wieder gehen kann, wirft man die Stütze wieder weg.

Udo
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Beitragvon Kleiner Elefant » 13.11.2014, 20:41

Ich habe ja schon Schlafmittel, Antidepressiva möchte ich nicht nehmen, nein. Da ich aber regelmäßig zu meiner lieben Psychiaterin gehe, hat sie auch immer ein Auge auf mich (:
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Udo
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Beitragvon Udo » 14.11.2014, 18:25

Kleiner Elefant hat geschrieben:Ich habe ja schon Schlafmittel, Antidepressiva möchte ich nicht nehmen, nein. Da ich aber regelmäßig zu meiner lieben Psychiaterin gehe, hat sie auch immer ein Auge auf mich (:


Antidepressiva sind ja anderseits auch sinnlos, wenn man gar nicht unter Depressionen leidet, sondern andere Psychische oder seelische Probleme hat. Deswegen siehe meinen Tip auch nur als Gedankengang an.

Gruß, Udo, der sich auf ein ruhiges WE freut.
Draußen ist es schon wieder dunkel, da sieht man wenigsten das grau nicht. :wink:
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ShlomoSchwarz
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Depression testen

Beitragvon ShlomoSchwarz » 07.09.2016, 14:16

Hallo zusammen!

Der Beitrag ist tatsächlich sehr verspätet.
Habe aber eben aus persönlichen Gründen eine Webseite gefunden, wo man den Test machen kann ob man an einer Depression leidet.
Fand es super und dachte ich geb es weiter, vielleicht hilft es euch!

Hier der Link: entfernt, da Medikamentenwerbung.

Liebe Grüße!

Der Link und der Test verwiesen auf ein Medikament, wo mit Vitamin B6 , B12 und Folsäure Hilfe bei Depressionen angepriesen wird, sowie die Behauptung AD`s machen süchtig. Dies ist nicht ganz richtig, bei Beschwerden bitte einen Facharzt aufsuchen.

Bearbeitet von Moderator


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