Blasenprobleme durch Stress oder Angst oder anderem

Urologie: Inkontinenz und anderes

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Fabian
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Blasenprobleme durch Stress oder Angst oder anderem

Beitrag: #38680 Fabian
15.04.2019, 16:32

Hallo,

mein Name ist Fabian. Ich bin 21 Jahre alt und leide seit Dezember 2018 unter starken Blasen Problemen.
Alles fing damit an, dass ich in der Schule (Schulische Ausbildung) bemerkte, dass ich sehr häufig auf die Toilette musste.
Ich musste plötzlich im fünf Minuten Takt auf die Toilette und selbst direkt nach dem Wasserlassen verspürte ich erneuten Harndrang. Da ich nicht alle fünf Minuten den Unterricht verlassen konnte, ging ich nach Hause.
Der Weg nach Hause war sehr schwer, da ich das Gefühl hatte, ich würde mir jeden Moment in die Hose machen.
Doch glücklicherweise passierte dies nicht und zu meinem Erstaunen waren die Beschwerden schlagartig weg, als ich meine Wohnung betrat.
Da ich zufällig ein paar Tage später einen Termin beim Hausarzt hatte konnte ich es direkt ansprechen.
Er nahm mir sowieso Blut ab und nach meiner Schilderung von den Problemen, auch noch eine Urin Probe.
In den nächsten paar Tagen wurden die Probleme schlimmer, sodass ich keinen vollen Tag mehr in der Schule bleiben konnte.
Das Problem blieb aber immer gleich: Harndrang ohne Urin Verlust, und sobald ich zuhause war, waren die Probleme weg (auch Nachts keine Probleme).
Als ich dann einen Folgetermin beim Arzt zur Besprechung der Ergebnisse hatte, teilte er mir mit, dass es keine Probleme mit meinem Blut oder Urin gab, da ich die Probleme aber immer noch hatte, überwies er mich zum Urologen.
Beim Urologen sollte ich nochmals eine Urin Probe abgeben. Diese brachte wieder keine Ergebnisse. Er verschrieb mir Tabletten die meine Blasenfunktion hemmen sollten, diese wirkten aber auch nicht. Ich probierte dann noch zwei andere Medikamente von ihm aus, aber ohne Erfolg.
Dies zog sich über den ganzen Januar, was bedeutete, dass ich Schulisch extrem viel Unterricht verpasste. Letz endlich so viel, dass ich mein letztes Ausbildungsjahr abbrechen bzw. wiederholen musste, da das Abi nahte und ich den verpassten Stoff selbst bei Besserung nicht mehr aufholen konnte.
Da der Urologe nun auch nicht mehr weiter wusste, Rat er mir psychologische Hilfe zu suchen. Nun war ich bei einer Therapeutin die mir nach ein paar kennenlern/diagnostik Stunden riet, ich sollen einen Monat lang täglich Atemübungen machen und dann weiterschauen.
Dies tue ich grade (bis jetzt erfolglos, und die Probleme werden schlimmer, jetzt auch zuhause).

Das war meine Geschichte bis jetzt. Ich bin mittlerweile am Ende. Ich kann und möchte das Haus kaum noch verlassen und verzweilfe sehr, da ich noch keine klare Diagnose habe.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat Tipps um mit so etwas umzugehen? Kann mir sagen an wen ich mich noch für Hilfe wenden kann?

Ich würde mich sehr freuen. Vielen Dank an jeden der meinen Text gelesen hat und ich entschuldige mich für sämtliche Rechtschreibfehler :)

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