SCHWINDEL BESIEGT !!!!!!!

Angst Panik Schwindel Forum - Schwindel unklarer Genese

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Rotowski
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SCHWINDEL BESIEGT !!!!!!!

Beitrag: #13228 Rotowski
13.02.2007, 13:27

Hallo,

ich bin 40 Jahre alt verheiratet und Mutter von zwei Kindern (15 u. 17). Ich persönlich leide nicht unter Schwindel, aber meine Tochter (15). Ich möchte hier gerne ausführlich über den Schwindel meiner Tochter berichten, in der Hoffnung das ich vielen anderen Mut machen kann, da meine Tochter seit gestern Schwindelfrei ist!!!!!

Angefangen hat alles im August 2006. Meine Tochter beklagte sich über Schwindel. Anfangs hat man das noch nicht sehr ernst genommen und dachte auch an die Pupertät. Hinzu kam das sie viel Streit mit Ihrer besten Freundin hatte und private Probleme. Sie ist ein Trennungskind und hat in der Vergangenheit viel durch gemacht. Ich berichte darüber, weil mir von diversen Ärzten und auch von der Schule immer wieder nahegelegt wurde, meine Tochter psychisch behandeln zu lassen, da man der Ansicht war das der Schwindel damit zu tun hat. Meine Tochter hatte daraufhin diverse Gespräche mit der Schulpsychologin, die mir dann auch nahelegte sie in psychische Behandlung zu geben. Ich wollte mich nicht damit abfinden und ließ mich ersteinmal auf Gespräche mit Psychologen einer Erziehungsberatungsstelle ein. Wir sind dann im September 2006 zu der Dame gegangen, die meine Tochter schon aus der Trennungszeit kannte. Aber auch die Gespräche haben uns nicht weiter geholfen. Meine Tochter litt immer ein paar Tage an diesem Schwindel und war dann wieder ein paar Tage Schwindelfrei. Dieses führte natürlich zu erheblichen Fehlzeiten in der Schule. Somit bekamen wir auch Schwierigkeiten mit der Schule, die uns sogar mit einem Amtsarzt drohten.
Im Dezember 2006 blieb der Schwindel plötzlich dauerhaft. Er ging gar nicht mehr weg. Meine Tochter konnte morgens nicht einmal mehr aufstehen. Sie beschrieb ihren Schwindel als Dreh- und Schwankschwindel. Somit ging ich im Dezember nochmals auf unseren Hausarzt zu und bat um ettliche Überweisungen. Ich wollte alles ausschließen bevor man meine Tochter in der Psychatrie einweist. Unsere Ärztin untersuchte meine Tochter nochmals und ließ sich den Schwindel nochmals genauer erklären. Dann tippte sie plötzlich auf die Halswirbelsäule und gab uns eine Überweisung zum Orthopäden. Dieser röngte meine Tochter und stellte fest, das sie zwei schief stehende Halswirbel hat. Er verordnete Ihr Massagen und Kältetherapie. Leider hat nichts davon geholfen. Daraufhin unterhielt ich mich nochmals mit dem Orthopäden, der mir versicherte das der Schwindel nichts mit der HWS zu tun hätte. Er gab mir eine Überweisung zum MRT um einen Hirntumor ausschließen zu können. Das MRT ergab glücklicherweise nichts. Kein Tumor. Dann wollte der Orthopäde mit Massagen und Kältetherapie fortfahren. Über meine Mutter hörte ich von einem Neurochirugen, welcher auch die Fußballprominenz behandeln soll. Es soll die Koriphäe der Koriphäen sein was die HWS betrifft. Glücklicherweise bekam ich durch Beziehungen sehr schnell einen Termin bei diesem Arzt. Aber leider umsonst denn auch dieser bestätigte mir, das der Schwindel nicht von der HWS kommt. Ich war selber bereits mit meinen Nerven am Ende. Ich bat daraufhin meine Ärztin um eine Überweisung ins Krankenhaus, damit meine Tochter dort einmal von Kopf bis Fuß untersucht wird um wirklich alles organische ausschließen zu können. Nach langem drängen bekam ich diese. Doch auch dort wurde ich nach kurzer Untersuchung und Erklärung der Symptome meine Tochter wieder weg geschickt, mit dem Verdacht auf Essstörung und Empfehlung stationärer Behandlung in der Psychatrie. Ich wußte nicht mehr weiter und wies dieses aber ab. Ich weiß nicht warum ich mich so gegen eine psychatrische Behandlung gewehrt habe, aber ich wahr mir einfach ziemlich sicher, das meine Tochter nicht psychisch krank ist. Somit ging dann die Odyssee los. Ich holte mir Überweisungen für sämtliche Ärte. Der erste Arzt der mir Hoffnung machte, war der HNO Arzt. Verdacht auf Entzündung des Gleichgewichtsnerv (Neuritis Vestibularis). Bei meiner Tochter wurde eine Schwindel Diagnostik durchgeführt und dabei festgestellt das eine Seite nicht ordnungsgemäß reagiert hatte. Aber leider freuten wir uns zu früh. Bei der Nachuntersuchung hieß es dann wieder es ist alles in Ordnung. Irgendwann fing ich dann an bei meiner Tochter den Blutdruck zu messen und stellte fest, das dieser viel zu niedrig ist. Ich bestand dann auf einen 24-Stunden-Blutdruckmessung und ein 24-Stunden-EKG. Das EKG war ohne Befund und die Blutdruckmessung ergab eine Hypotonie (erniedrigter Blutdruck). Nun dachten wir das ist es! Meine Tochter bekam Blutdruck steigernde Mittel und es ging ihr tatsächlich etwas besser, doch der Schwindel blieb.
Ende letzten Monats fing ich dann langsam an mich damit abzufinden, meine Tochter in psychologische Behandlung zu geben. Ich machte einen Termin beim Neurologen und suchte nach einer Therapheutin. Für Mitte Februar bekam ich den Termin beim Neurologen. Auf eine stationäre Behandlung wollte ich mich nicht einlassen. Aber es musste was geschehen, denn meine Tochter muss ja irgendwann mal wieder in die Schule, die sie bereits seit Mitte Dezember nicht mehr besuchte.

Am 02.02.2007 bekam ich einen Anruf meiner Schwester. Sie teilte mir mit, das sie Anfang der Woche einen erheblichen Schwindelanfall bekam. Das übliche wie Beine hochlegen, Kaffee trinken, ein Glas Sekt hat nicht geholfen. Ihr Mann rief dann einen Notarztwagen, da sie den Schwindel nicht in den Griff bekam. Der Notarzt diagnostizierte HWS. Meine Schwester bekam ein Zäpfen verordnet, welches den Schwindel etwas lindern sollte und musste dann am nächsten Tag zum Arzt. Sie beschrieb mir den Schwindel genauso wie meine Tochter ihn beschreibt. Beim Arzt wurde sie eingerenkt und nach einer Woche war der Schwindel weg.
Ich dachte ich hörte nicht richtig und bat meine Schwester einen Termin für meine Tochter bei ihrem Arzt zu machen.
Am 05.02.2007 hatte ich meinen Termin. Der Arzt hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen als ich meine Geschichte erzählte.

Diagnose: Zervikobrachial Syndrom (Nervenreizung,-entzündung der HWS), zervikozerphales Syndrom (die Nervenreizungen der HWS führen zu Schwindel, Sehstörungen, Ohrensausen usw.) und muskuläre Dysbalance (geschwächte Rückenmuskulatur)

Er hat meine Tochter eingerenkt und der Schwindel wurde danach SOFORT besser. Er war nicht weg aber etwas besser. Mir selber liefen vor lauter Freude nur noch die Tränen. Am nächsten Tag musste ich nochmal wieder kommen und meine Tochter wurde nochmals eingerenkt. Für Donnerstag den 08.02.2007 bekam ich einen dritten Termin bei dem sie nochmals nachgerenkt wurde.
Seid gestern ist der Schwindel weg. Er ist besiegt!!!!!!

Wir müssen nun weiterhin zur Krankengymnastik aber das nimmt man gerne in Kauf wenn der Schwindel weg ist.
Übrigens hatte meine Tochter auch sehr stark abgenommen, da sie durch den Dauerschwindel auch unter Übelkeit litt und nicht mehr richtig essen konnte. Und die Hypotonie ist ein Symptom beim Zervikobrachial-Syndrom.

Es soll viele Ärzte geben, die sich an das einrenken nicht ran trauen. Das Einrenken soll auch nicht immer gut sein, aber manchmal muss es scheinbar so sein. Sucht Euch einen guten Arzt, der seine Patienten auch einrenkt vielleicht ist es bei Euch auch nur die HWS.

Ich wünsche Euch allen viel viel Glück und hoffe das Euch auch bald geholfen werden kann.

Liebe Grüße Birgit :D

MG
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Beitrag: #13238 MG
13.02.2007, 19:37

Liebe Birgit

ich finde es echt super, dass es deiner tochter wieder besser geht.
eigentlich wollte ich schon lange in dieses forum schreiben, bin aber irgendwie nie dazu gekommen.
Viele, die deinen artikel gelesen haben, dachten mit großer sicherheit:" na ja- erst einen tag schwindelfrei - der kommt bestimmt wieder".
Und bitte sei nicht zu beunruhigt, wenn er doch wiederkommt.
ich selbst musste auch einige male "durchgeknetet" werden, um schwindelfrei zu sein. einmal wurde ich eingerenkt, das andere mal wurde eine muske - weichteilmobilisierung gemacht. die hat es echt gebracht. Durchgeführt hat diese ein facharzt für physikalische medizin mit zusatz manuell therapie ( die meisten seiner patienten sind schwindelpatienten). auf jeden fall, der schwindel ist weg. und das schon seit ca. 5 wochen. aber man brauch sich bei der ganzen sache nichts vorzumachen: die hws-blockade ist in meinem fall ganz sicher die folge psychischer belastung gewesen.
mfg MG

Rotowski
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Beitrag: #13240 Rotowski
14.02.2007, 08:27

Hallo MG,

vielen Dank für deine Antwort. Ich finde es toll wenn man sich mal mit jemanden austauschen kann, der auch weiß wovon man spricht. Für mich ist es auch das erstemal in diesem Forum. Man unterhält sich anfangs viel mit Freunden und der Famillie, aber keiner kann es so wirklich nachvollziehen. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich meiner Tochter anfangs auch schon mal unrecht getan. Es ist einfach sehr schwer zu verstehen, wenn man nicht selber betroffen ist.

Fünf Wochen schwindelfrei ist natürlich eine ganz andere Zeitspanne. Ich hoffe und wünsche dir von Herzen das es so bleibt.

Ich denke auch das ein bzw zwei Tage schwindelfrei noch sehr wenig ist. Aber ich bin beruhigt ersteinmal zu wissen woher dieser Schwindel überhaupt gekommen ist. Ich glaube einfach auch das viele Ärtze alles zu schnell auf die Psyche schieben.
Seid gestern hat meine Tochter mit der Krankengymnastik begonnen. Sie empfand diese auch als sehr angenehm im gegensatz zu den Massagen damals vom Orthopäden, die einfach nur fürchterlich weh getan haben.

Ich denke wir sind nun auf dem richtigen Weg und die irrsinnigen Rennerreien zu diversen Ärtzen sind endgültig vorbei.

Lieben Gruß Birgit :D

MG
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Beitrag: #13242 MG
14.02.2007, 14:07

Hallo Birgit

ich weiß wieviel energie und durchhaltevermögen es erfordert nach den ursachen einer symptomatik zu suchen, von der viele ärzte zu wenig wissen. auch wird dieser vertebragene schwindel von der ärzteschaft oft verleugnet.
ein hohen lob an dich, dass du bei eurer suche nicht aufgegeben hast.
Auch bei mir brauchte es einige facharztbesuche.
zuerst, das muss ich ehrlich sagen, denkt man an irgendwas malignes, wie z.b. hirntumor,....und wenn dann 100 ärzte sagen, das organisch alles in ordnung ist und nach dem einrenken der hws die beschwerden daraufhin weg sind, wo bitte soll es dann noch dran liegen, wenn nicht daran?
ich bin jetzt überzeugt, dass meine hws-blockade durch eine erhöhte muskelspannung zustande gekommen war, die eindeutig vom stress kam (prüfungszeit, dazu noch ärger mit einem anwalt,....). dabei war es mir auch wichtig mich nicht einfach im behandlungsraum auf die liege zu setzen (nach dem motto: dr. nun machen sie mal), sondern auch einiges für mich zu ändern. es bringt ja nichts sich einrenken zu lassen, dann ist es für einige tage gut und dann kommt der schwindel wieder. sondern die muskulatur/verspannung muss wieder lockerer werden - d.h. stressbewältigung.
ich mache mehr sport, gehe öfter raus, entspanne mich bewußt,sitze nicht den ganzen tag vor den büchern, usw.
bis jetzt klappt alles gut.
und falls der schwindel wiederkommen sollte, weiß ich es ist nichts was man nicht wieder in den griff bekommt.
mfg MG

Rotowski
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Beitrag: #13250 Rotowski
14.02.2007, 16:31

Hallo MG,

das ist wohl wahr. Meine Tochter wurde auch angehalten Sport zu treiben oder Spaziergänge zu machen. Doch sprechen wir hier von einem 15jährigen Mädchen, welches natürlich noch ganz andere Interessen hat. Ich muss nun ersteinmal sehen, das ich ihr verständlich mache wie wichtig dieses alles ist, um auch im späteren Leben damit weiterhin zurecht zu kommen. Mit 15 ist man zwar kein Kleinkind mehr aber viel sagen lassen möchte man sich auch nicht. Es wird bestimmt nicht einfach für sie. Das alles fordert viel Durchhaltevermögen. Es ist nicht ausreichend für wenige Wochen etwas zu tun und dann wieder alles aufzugeben, weil es einem ja gut geht. Aber genau das befürchte ich bei ihr. Ich werde mir jedenfalls viel Mühe geben, sie so weit es mir möglich ist, zu unterstützen.

Ich bin auch sehr froh, das ich nicht aufgegeben habe.
Es klingt vielleicht komisch, aber ich bin überglücklich, das meine Schwester diesen Schwindelanfall hatte.
Denn ohne diesen würde meine Tochter jetzt in der Psychatrie liegen. Diese Vorstellung ist einfach fürchterlich.
Es ist mir auch unerklärlich, das Ärzte immer alles auf die Psyche schieben. Aber naja, so ist es ja auch der einfachere Weg....
Sicher spielt die Psyche eine große Rolle. Ich denke auch wenn man viel Stress hat, wie du es ja auch schilderst, hat es mit Sicherheit viel damit zu tun. Doch trägt die Psyche nur zu einem kleinen Teil dazu bei und darf nicht gleich als Hauptgrund angesehen werden.
Wenn jemand über mehrere Wochen Schwindel ertragen muss, denke ich das die Psyche auch dadurch enorm angegriffen wird.
Ich kann mich auch täuschen, aber ich denke, das wenn man es mit der HWS hat, wird man nicht sofort über Schwindel klagen. Dieses Symptom wird sicherlich erst später dazu kommen, wenn die eigentliche Krankheit nicht rechtzeitig erkannt und dadurch verschleppt bzw. verschlimmert wurde.

Wie gesagt ich wünsche das der Schwindel für immer und ewig verschwunden bleibt!!!

Lieben Gruß Birgit :D

strawberry
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Beitrag: #13326 strawberry
18.02.2007, 22:55

hallo, also erstmal freut es mich sehr mal von jemandem zu lesen das er den schwindel besiegt hat!! bei was für einem arzt war denn deine tochter?? ich tippe bei mir mittlerweile auch auf die hws, da ich auch 1000 arztbesuche hinter mir hatte und mir noch keiner helfen konnte!! ist es bei deiner tochter komplett weg??

ich kenne das mit dem sport, zu mir haben auch viele ärzte gesagt ich solle sport machen, bin aber bis jetzt auch nicht wirklich dazu gekommen!!! ist auch schwierig für mich, habe einen 2 jährigen sohn und da kann ich nicht mal ne runde joggen, schwimmen...gehen!! obwohl ich das schon gerne mal machen würde, aber mir fehlts halt an der zeit!!

ich wünsche euch noch alles gute und hoffe das deine tochter jetzt vom schwindel befreit bleibt!!! liebe grüße strawberry

Rotowski
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Beitrag: #13357 Rotowski
26.02.2007, 10:29

Hallo Strawberry,

Ja, bei meiner Tochter ist der Schwindel und alles was dazu gehörte, wie Übelkeit und zu niedriger Blutdruck, komplett weg. Man wird es kaum glauben aber ich war bei einem Allgemein Mediziner in Bremen-Brinkum. Wie bereits beschrieben, hatte meine Schwester ja diese Schwindelattake und die war damit bei ihrem Hausarzt. Scheinbar hat dieser sich aber auch auf die Wirbelsäule spezialisiert. Meine Tochter macht auch immer noch Krankengymnastik und wie gesagt muss sie sich anschließend noch für einen Sport entscheiden.
Meine Tochter ist inzwischen vier mal eingerenkt worden, weil sich einige Wirbel immer wieder verschoben hatten. Sie muss im Moment halt etwas vorsichtig sein. Ansonsten geht es ihr glücklicherweise sehr gut.

Ich hoffe, das dir auch bald geholfen werden kann, denn Schwindel ist wirklich keine angenehme Sache. Und man sollte auch nicht anfangen sich daran zu gewöhnen. Ich wünsche dir alles erdenklich gute und hoffe, das auch du deinen schwindel so bald als möglich besiegen kannst.

Achso, vielleicht spreche es doch einfach mal bei deinem Arzt an, ob die Möglichkeit eines Zervikobrachial Syndrom bei dir gegeben sein kann?!

Lieben Gruß Birgit

Rotowski
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Beitrag: #13640 Rotowski
16.03.2007, 17:20

Hallo nochmal an alle Leser,

nachdem ja nun etwas mehr als ein Monat vergangen ist, möchte ich euch mitteilen, das der Schwindel meiner Tochter noch immer weg ist. Wie ja bereits auch geschrieben wurde, werden sicherlich viele gedacht haben, das der Schwindel bestimmt wiedergekommen ist, aber NEIN er und alles was dazu gehörte ist scheinbar tatsächlich besiegt.

Meine Tochter ist, wie man so schön sagt, wieder ganz die "Alte"!

Ich werde mich in einiger Zeit hier nochmals zurückmelden, ob der Schwindel tatsächlich noch weg ist.

Ich wünsche allen, die unter diesem fürchterlichen Schwindel leiden, das euch ganz bald geholfen werden kann.

Gruß Birgit

Rotowski
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Beitrag: #13862 Rotowski
10.04.2007, 13:22

Hallo zusammen,

ich hoffe, das ihr alle, trotz des Schwindels, schöne Ostertage hattet.

Meine Tochter ist immer noch SCHWINDELFREI !!! :lol:

Bitte, bitte, wer noch nicht da war, geht zu einem Chiropraktiker, versucht es zumindest. Je mehr ich hier lese, desto mehr stelle ich fest, das es sich meistens um die gleichen Symptome handelt wie bei meiner Tochter. Aber nicht nur das, auch die Aussagen der Ärzte, sind die gleichen, welche wir bekommen haben. "Es ist alles in Ordnung, wir können nichts feststellen!"
Absoluter Quatsch !!! Es muss etwas sein, wo soll denn dieser Schwindel sonst her kommen !? Gebt bitte nicht auf!

Toi Toi Toi für Euch alle!

Lieben Gruß Birgit

Rotowski
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Beitrag: #14275 Rotowski
30.05.2007, 09:36

Hallo,

es ist inzwischen wieder einige Zeit vergangen und ich möchte mich nochmal melden.

Meine Tochter ist immer noch schwindelfrei!

Inzwischen hat mich jemand im Forum angesprochen um den Arzt zu erfahren, bei dem ich mit meiner Tochter war. Derjenige hat aber eine gute Empfehlung eines Chiropraktikers in seiner Nähe bekommen und sich dort behandeln lassen. Der Schwindel ist auch besiegt!!! (Falls Du das hier liest, vielleicht hast du ja Lust deine Geschichte zu schreiben!?)

Nochmals zur Info: www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?icd=5607

Wir mussten auch sehr viele Ärzte durchlaufen, bis wir an den richtigen geraten sind. Auch ihr werdet irgendwann den richtigen finden.

Ich wünsche euch von Herzen viel Glück!!!

Lieben Gruß Birgit

Rotowski
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Beitrag: #14755 Rotowski
10.07.2007, 20:56

Hallo zusammen,

wieder ist über ein Monat vergangen und ich freue mich sehr, das meine Tochter noch immer schwindelfrei ist. :D
Inzwischen glaube ich, das er auch nicht mehr wieder kommen wird.

Haltet alle den Kopf hoch und schaut nach vorne es kann nur besser werden!

Lileben Gruß Birgit

AndreaVo
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Beitrag: #16326 AndreaVo
21.12.2007, 17:16

Hy!

Falls du manches mal noch hier liest! Ist deine Tochter noch immer schwindelfrei!?

Würd mich interessieren!

Ich muss dazu sagen ich war dazwischen auch mal ein paar monate schwindelfrei.. hab auch dieses syndrom der hws... aber bei mir ist er leider immer wieder gekommen... bleibt einfach nicht da wo er herkam...

wobei ich sagen muss mein problem war mit 19 schon absehbar.. zumindest hat mich seinerzeit schon der röntgenarzt gefragt ob ich oft schwindlig wäre und viel kopfschmerzen hätte aufgrund der stellung der hws... das mit dem schwindel kam aber erst jahre später mit ca. 25! (etwas vorher) ... hätte ich vielleicht damals darüber nachgedacht bzw. angefangen sport und gymnastik usw. zu machen würde er vielleicht auch nicht wieder kommen!?

na ich hoffe doch das er bei mir auch mal geht... aber bei sehr vielen die dieses syndrom haben kommt er eben immer wieder was ich so gelesen und gehört hab...

Rotowski
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Beitrag: #16362 Rotowski
23.12.2007, 20:41

Hallo,

ja, meine Tochter ist glücklicherweise immer noch schwindelfrei! Wie gesagt hatte sie ja Krankengymnastik gemacht und inzwischen hat sie sich eine Tanzsportart ausgesucht, die sie regelmäßig betreibt. Es geht ihr sehr gut. Anfang nächsten Jahres, werden wir nochmal zu unserem Chiropraktiker fahren um kontrollieren zu lassen ob noch alles ok ist. Sicher ist sicher!!!
Ich wünsche Dir, das auch Du bald sagen kannst, das der Schwindel besiegt ist. Lasse niemals den Kopf hängen und gebe nicht auf. Ich kann mir gut vorstellen wie schwer es manches Mal fällt, aber man darf die Hoffnung nie aufgeben. Vielleicht hatten wir einfach das Glück, im frühen Alter zu erkennen woran der Schwindel lag. Dadurch sind meiner Tochter sicher viele schwere Jahre erspart geblieben. Nicht auszudenken, wenn weiterhin alle Ärte den Schwindel auf die Psyche geschoben hätten.

Ich wünsche Dir und allen anderen in diesem Forum ein frohes und besinnliches Weihnachtfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Vor allem aber wünsche ich Euch allen Schwindelfreiheit, Gesundheit und alles Gute für die Zukunft.

Liebe Grüße

AndreaVo
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Beitrag: #16372 AndreaVo
25.12.2007, 20:15

schön... das das jemand auch wieder mal weg bekommt! sie soll nur schön was machen, dass das ja nicht wieder kommt!

bei mir kommts leider immer wieder... hoffe aber auch das es irgendwann auch mal wieder aufhört!

mal sehen.. therapie usw. mach ich noch daheim mach ich auch mehr und auf die haltung achte ich auch brav momentan...

Rotowski
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Beitrag: #18966 Rotowski
10.07.2008, 14:24

Hallo,

wollte mich nach so langer Zeit mal wieder melden.
Meine Tochter hatte vor ca einem Monat wieder einen heftigen Schwindelanfall. Er kam von null auf hundert. Sie konnte sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten. Natürlich passierte es am Wochenende, so das wir erst am Montag zum Arzt fahren konnten. Habe dann sofort unseren Chiropraktiker aufgesucht, welcher festgestellt hat, das sich wieder einmal alle Wirbel verschoben hatten. Meine Tochter wurde wieder eingerenkt, hat nochmal Krankengymnastik verschrieben bekommen und heute geht es ihr wieder sehr gut. Der Schwindel ist wieder vollkommen weg. Immerhin war sie fast 1 1/2 Jahre schwindelfrei. Man kann wirklich froh sein, wenn man erst einmal die Ursache für den Schwindel gefunden hat.

Lieben Gruß


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